Jazzmusiker Eddie Rosner - DER SPIEGEL
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Jazzmusiker Eddie Rosner Herr der Tröte

Das Leben des Jazzmusikers Eddie Rosner vereint die Schrecken des 20. Jahrhunderts: Er floh vor Hitler, wurde in der Sowjetunion ein Star und landete doch im Gulag. Am Ende war sein unerbittlichster Gegner aber die Deutsche Bürokratie.
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Eddie Rosner: Der jüdische Jazzmusiker Eduard Adolf Rosner und sein Orchester bei einem Auftritt in Moskau, circa 1954. Rosner, der nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs mit seiner Frau nach Weißrussland flüchtete, gehörte in den fünfziger Jahren zu den populärsten Swingmusikern in der Sowjetunion.

Foto: be.bra Verlag
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Die Syncopators: Von 1930 bis 1933 spielte Eddie Rosner (vorne links im hellen Trenchcoat) mit Stefan Weintraubs Band Syncopators. Mit ihr nahm Rosner, der am Sternschen Konservatorium und an der Hochschule für Musik in Berlin studiert hatte, diverse Schallplatten auf. Das Foto zeigt die Combo 1931 in Stuttgart.

Foto: be.bra Verlag
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Superstar Rosner: In der Sowjetunion weckte Eddie Rosner und seine Band die Begeisterung für die neue Musikrichtung Swing - und wurde als Superstar gefeiert. Doch als die Repressionen begannen, landete Rosner in einem sibirischen Gulag. Acht Jahre war er inhaftiert. Im Lager gründete er ein Quartett und entging so der Zwangsarbeit. "Ich habe das gemacht, was ich immer mache - ich habe dirigiert, Musik komponiert, Arrangements geschrieben", sagte er.

Foto: be.bra Verlag
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Rosner und sein Orchester: Aus der Gefangenschaft entlassen belebte Eddie Rosner 1954 in Moskau mit jüngeren Musikern seine Band - mit Erfolg. Rasch wurde er zu einem der beliebtesten Musiker des Landes.

Foto: be.bra Verlag
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