Jensen Interceptor R: Wiedergeburt einer Legende - DER SPIEGEL
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Jensen Interceptor R Wiedergeburt einer Legende

Der Interceptor, britischer Sportwagenklassiker aus den Siebzigern, kommt wieder: Am 21. Juni bringt der Autobauer Jensen den technisch aufgemotzten Interceptor R heraus. SPIEGEL ONLINE hat die winzige Manufaktur in der Nähe von Silverstone besucht.
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Jensen Interceptor R: Oldtimer-Fans wenden sich mit Gruseln ab, die Liebhaber des Interceptor freuen sich über das zeitgemäße Fahrverhalten.

Foto: Horst Friedrichs
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Aufbauarbeit: Die Karosserie wird komplett zerlegt und mit aktueller Technik neu aufgebaut. Auch die Rostvorsorge entspricht dem aktuellen Stand der Technik.

Foto: Horst Friedrichs
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Interceptor-Interieur: Leder, Klimaanlage und eine Mittelkonsole wie beim Bugatti Veyron schaffen ein nobles Ambiente. Der Stil der Siebziger bleibt trotzdem erhalten.

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Technikchef David Duerden: "Das Problem mit einem bloß restaurierten Interceptor ist: Er beschleunigt nicht schnell genug, und er bremst nicht gut. Man muss ihn wie einen Oldtimer fahren, ganz vorsichtig."

Foto: Horst Friedrichs
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Motorenmontage: Der 6,2-Liter-V8 aus der Corvette erschien den Initiatoren als standesgemäßes Triebwerk, um die Tradition des Interceptor fortzuführen. An der eigenwilligen Linienführung der Karosserie wollten sie hingegen nichts ändern.

Foto: Horst Friedrichs
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Interceptor-Steuer: Wer seinen Oldie von den Jensen-Nachfahren aufmöbeln lässt, darf nicht geizig sein. Rund 100.000 Pfund kostet ein quasi neuer Interceptor R. Die Kunden können aber bei der Auswahl der Farben und der Ausstattung des Innenraums mitreden.

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Temperaturmesser: Unter dem Blech des Interceptor R arbeitet modernste Technik - vom V8-Motor mit elektronischer Steuerung bis hin zum zeitgemäßen Fahrwerk mit Hochleistungsbremsanlage.

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Ländliche Idylle: Hin und wieder zerreißt Motorbrüllen die Stille in der englischen Provinz. Doch die Anwohner sind die Unruhe gewöhnt. Die Gegend um Banbury ist das Mekka der Formel 1, der legendäre Grand-Prix-Kurs von Silverstone nur 20 Kilometer entfernt. Rennställe wie Mercedes, Williams und McLaren haben im Umkreis ihre Heimat.

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Zerlegter Interceptor-Innenraum: Eine moderne Stereoanlage gehört zur Pflichtausstattung eines modernen Jensen. Die Ingenieure brachten die Lautsprecher in den originalen Aussparungen unter.

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Marketing-Chef Steve Bannester: Ampelrennen mit Aston-Martin-Besitzern verschaffen dem Interceptor-Anhänger großes Vergnügen.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?