Jérome Gerull Rennaissance der Innenstädte - DER SPIEGEL
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Deutsche Metropolen Gespensterstädte mit Lofts

Das Proletariat? Kannste vergessen - der Klassenkampf von heute findet in und um Metropolen statt! Diese These vertritt David Harvey. Und wie sieht die moderne kapitalistische Metropole in Deutschland aus? Das zeigt uns der Fotograf Jérome Gerull.
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Der Fotograf Jérome Gerull, Jahrgang 1984, hat für seine Abschlussarbeit an der FH Dortmund Luxusbebauungen in Großstädten dokumentiert. So etwa die Investorenarchitektur im neuen Berlin: Links das Beisheim Center, finanziert und benannt nach dem Metro-AG-Gründer Otto Beisheim. Im Vordergrund ein mit einer Plastikfassade verhüllter Rohbau am Leipziger Platz 18-19.

Foto: Jérome Gerull/ jeromegerull.de
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Neubau versus Altbau in Berlin-Friedrichshain. Der Trend gehe dahin, die Metropolen weiter "zu verkommerzialisieren, verdichten, verbauen, verkaufen und damit auf die unsichtbare selbstregulierende Hand des Marktes zu vertrauen", sagt Fotograf Gerull.

Foto: Jérome Gerull/ jeromegerull.de
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Verrammelter Altbau und kühler Neubau an der Leipziger Straße in Berlin: Die nächtliche Atmosphäre solle "den Zwischenzustand des aktuellen innerstädtischen Wandels unterstreichen", so Gerull.

Foto: Jérome Gerull/ jeromegerull.de
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Heinrich-Heine-Straße in Berlin-Mitte: Von der abgerockten Mauerstadt zu Partytourismus-Metropole.

Foto: Jérome Gerull/ jeromegerull.de
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Der Elbphilharmonie-Bau in Hamburg: "Durch einzelne initiierte Leuchtturmprojekte soll die Aufwertung angestoßen werden", schreibt Fotograf Jérome Gerull.

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Geister-Uni mit Gleisanschluss: Die HafenCity-Universität in Hamburg ist noch im Rohbau, hat aber schon eine U-Bahn-Station.

Foto: Jérome Gerull/ jeromegerull.de
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Würfelhusten für die Oberschicht? Neubauten mit Mauerresten am Spreeufer in Berlin

Foto: Jérome Gerull/ jeromegerull.de
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Wohnmobil an den ehemals besetzten Häusern der Hafenstraße auf St. Pauli. Der Hamburger Kiez erlebt eine rasante Gentrifzierung - doch auch der Widerstand dagegen hat im Viertel zugenommen.

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Neubau-Wohlstandsoase nebst renitenten Altbauten: Die besetzten Häuser des Hamburger Gängeviertels liegen direkt vis-à-vis des Johannes-Brahms-Quartiers - ein Wohnkomplex mit Mieten um die 16 Euro pro Quadratmeter.

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Die letzten Kiezclubs: "Kein Abriss" steht am Eingang des Molotow, das zum bedrohten Esso-Häuser-Areal auf Hamburg St.Pauli gehört. Inhabergeführte Clubs werden rar auf dem Kiez - es dominieren Kettengastronomie und Saufkioske.

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Neubauprojekt Alstercampus im Hamburger Stadtteil St. Georg: Kaltmieten zwischen 16 und 20 Euro pro Quadratmeter.

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Altes, neu überwölbt: Messeneubau in Hamburg mit integrierter und sanierter historischer Bebauung.

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Hafenumstrukturierung am Rhein: Im ehemaligen Krafthaus des Kölner Rheinauhafens residiert heute eine Agentur.

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