Jerusalem Das Jüdische Viertel
Das jüdische Viertel war bereits in der frühislamischen Zeit jüdisches Zentrum der Stadt und Juden konnten hier auch unbekümmert leben. Der Friede verschwand erst 1949, ...
... als die komplette Altstadt unter jordanische Herrschaft geriet und die Juden zum Auszug gezwungen wurden. Die Wiederbesiedlung und Restaurierung des Viertels begann nach der Rückeroberung im Sechs-Tage-Krieg 1967 seitdem wehen hier wieder israelische Flaggen und ...
... das Essen in den kleinen Küchen am Straßenrand ist wieder kosher also zum Verzehr "geeignet".
Zur kosheren Kost zählen wiederkäuende Paarhufer, also Rinder, Schafe, Ziegen. Verboten sind Schweine, Tiere, die am Boden leben wie Schlangen oder Insekten und bestimmte Meerestiere.
Wichtiger Ausweis für orthodoxe Juden ist die Kleidung: ein Hut gehört ebenso dazu wie ...
...der Gartl, ein Stoffgürtel am Hosenbund. Er scheidet den oberen Teil des Körpers vom unteren.
Ebenso wichtig für orthodoxe Juden sind die Schläfenlocken. Mit ihrem Aussehen wollen sich die Juden bewusst ...
... von ihrer Umwelt abgrenzen und sich ganz den Anweisungen aus Thora und Talmud hingeben. Die Strömung der Orthodoxen entwickelte sich Mitte des 19. Jahrhunderts in Osteuropa als ...
... Gegenbewegung zum Reformjudentum. Die schwarze Kleidung ist an die traditionelle Kleidung Osteuropas jener Zeit angelehnt.