Jerusalem Der Suq
Östlich begrenzt wird der Suq von der Straße Al-Wad, sie zieht sich vom Damaskustor bis hinab zur Klagemauer. Händler bieten Schmuck ...
... und den letzten Schrei der Kopftuchmode feil.
In einer kleinen Nische hat sich ein Frisör eingerichtet. Dem jungen Palästinenser gefällt die "Operation" sichtlich nicht.
Der Markt ist auch bekannt für allerlei religiösen Nippes: Es gibt "Heilige Erde" oder "Heilige Luft" in Dosen, jede Menge Kreuzchen und Heiligenfigürchen sogar Splitter vom Kreuze Jesu werden angeboten.
Viel edler muten da die siebenarmigen Menora-Leuchter an. Sie sind natürlich bei jüdischen Touristen das "must have".
Die orientalische Küche ist berühmt für ihre Gewürzvielfalt. Und so kommt auch kein Suq ohne eine Bandbreite an Kräutern und Würzmitteln aus.
Die Gewürze kommen aus den entferntesten Ecken der Welt zumindest behaupten das die Händler gerne. Denn auch Schindluder wird getrieben und ...
... wer nicht aufpasst, kauft statt den teuren Safranfäden der Krokusblüte nur gepresste, bemalte und parfümierte Pappe.
Immerhin, wenn das Gewürz zum heiligen Tempelberg nebst Felsendom dekoriert wird, dann kann es ja nicht schlecht sein.
Auch Süßigkeiten gibt es an jeder Ecke. Hasen und Weihnachtsmänner aus Schokolade sind in Jerusalem der Renner. Die Saison ist dabei nicht so entscheidend eher, wo man gerade die billigste Schokolade herbekommt.
Zur Erfrischung, wie überall auf der Welt, gibt es auch auf dem Markt Cola zu kaufen. Selbstverständlich in arabischer und hebräischer Version.