Jerusalem: Der Suq - DER SPIEGEL
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Jerusalem Der Suq

Für Touristen gibt es religiösen Nippes, Chanukka-Leuchter oder auch exotische Gewürzen aus 1001 Nacht - gerne auch mal zum Felsendom aufgeschichtet. Schließlich bietet selbst der Suq Weihnachtsmänner aus Schokolade oder Coca Cola an.
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Östlich begrenzt wird der Suq von der Straße Al-Wad, sie zieht sich vom Damaskustor bis hinab zur Klagemauer. Händler bieten Schmuck ...

Foto: Marc Röhlig
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... und den letzten Schrei der Kopftuchmode feil.

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In einer kleinen Nische hat sich ein Frisör eingerichtet. Dem jungen Palästinenser gefällt die "Operation" sichtlich nicht.

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Der Markt ist auch bekannt für allerlei religiösen Nippes: Es gibt "Heilige Erde" oder "Heilige Luft" in Dosen, jede Menge Kreuzchen und Heiligenfigürchen – sogar Splitter vom Kreuze Jesu werden angeboten.

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Viel edler muten da die siebenarmigen Menora-Leuchter an. Sie sind natürlich bei jüdischen Touristen das "must have".

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Die orientalische Küche ist berühmt für ihre Gewürzvielfalt. Und so kommt auch kein Suq ohne eine Bandbreite an Kräutern und Würzmitteln aus.

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Die Gewürze kommen aus den entferntesten Ecken der Welt – zumindest behaupten das die Händler gerne. Denn auch Schindluder wird getrieben und ...

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... wer nicht aufpasst, kauft statt den teuren Safranfäden der Krokusblüte nur gepresste, bemalte und parfümierte Pappe.

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Immerhin, wenn das Gewürz zum heiligen Tempelberg nebst Felsendom dekoriert wird, dann kann es ja nicht schlecht sein.

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Auch Süßigkeiten gibt es an jeder Ecke. Hasen und Weihnachtsmänner aus Schokolade sind in Jerusalem der Renner. Die Saison ist dabei nicht so entscheidend – eher, wo man gerade die billigste Schokolade herbekommt.

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Zur Erfrischung, wie überall auf der Welt, gibt es auch auf dem Markt Cola zu kaufen. Selbstverständlich in arabischer und hebräischer Version.

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