Jerusalem: Die Mauer von Gilo - DER SPIEGEL
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Jerusalem Die Mauer von Gilo

Eine Mauer schützte die Einwohner des Jerusalemer Stadtteils Gilo vor palästinensischen Scharfschützen. Vor den angekündigten Friedensverhandlungen reißen Soldaten den Betonwall nun wieder ab - sehr zum Ärger der Anwohner.
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Der Schutzwall in Gilo, einem Stadtteil im Süden Jerusalems: Nach Beginn der zweiten Intifada im Jahr 2000 ließ die israelische Armee die Mauer errichten.

Foto: Gil Yaron
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Der Wall war insgesamt rund 600 Meter lang und sollte die Bürger vor palästinensischen Attentätern schützen.

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Nun hat die Armee begonnen, die Mauer wieder abzubauen - eine Folge der angekündigten Friedensverhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern.

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Um den Wall ansehnlicher zu machen, war er von israelischen Künstlern bemalt worden.

Foto: Gil Yaron
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Für Zvi Aharon ist der Abriss eine Verschwendung von Steuergeldern. "In ein paar Monaten müsst ihr die ja sowieso wieder aufbauen", ruft er den Soldaten zu.

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Die Mischkan-Mosche-Synagoge: Rechts sind noch die Einschüsse aus vergangenen Gefechten zu sehen. Zum Schutz...

Foto: Gil Yaron
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...wurden Steinblöcke und ein Zaun vor dem Eingang aufgebaut.

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Jahrelang war der Blick auf Betlehem vielen Bewohnern Gilos aufgrund der Mauer verwehrt.

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