Jerusalem-Entscheidung Proteste in Berlin
In Berlin haben nach Polizeiangaben bis zu 1200 Menschen am Freitag gegen die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch US-Präsidenten Donald Trump protestiert.
Die Kundgebung in der Nähe der US-Botschaft sei ohne größere Störungen verlaufen, sagte ein Polizeisprecher am Freitag.
Allerdings seien zwei israelische Flaggen bei den Protesten verbrannt wurden. Die Polizei sei in der Spitze mit 450 Beamten vor Ort gewesen.
Ein Demonstrant mit palästinensischen Flaggen: Auf der Kundgebungen wurden auch türkische und syrische Flaggen geschwenkt.
Trump hatte am Mittwoch mit der jahrzehntelangen Nahostpolitik seines Landes gebrochen und Jerusalem offiziell als Hauptstadt Israels anerkannt. Wie hier in Berlin gingen weltweit Tausende aus Protest gegen die Entscheidung auf die Straße.
Der endgültige Status von Jerusalem ist einer der größten Streitpunkte im Nahostkonflikt. Die Palästinenser beanspruchen den 1967 von Israel besetzten und 1980 annektierten Ostteil Jerusalems als künftige Hauptstadt ihres angestrebten eigenen Staates.