Jerusalem Tempelberg
Auf dem Vorplatz zwischen Al-Aksa-Moschee und Felsendom liegt Al-Qaas, der Reinigungsbrunnen (links). Muslime reinigen sich hier vor dem Gebet. Rechts patrouillieren israelische Polizisten. Die goldene Kuppel des Felsendoms...
...wölbt sich genau über jenen Fels, an dem Muhammad nach der Überlieferung in einer Nacht gen Himmel fuhr, um mit Gott über die Anzahl der täglichen Gebete zu verhandeln. Es ist auch der Felsen, an dem Abraham bereit gewesen sei, seinen Sohn Isaak zu opfern.
Östlich des Felsendoms steht eine kleinere Version der Kettendom. An dieser Stelle soll beim Tag des Jüngsten Gerichts eine Kette die guten von den schlechten Menschen scheiden.
Inschriften umlaufen die acht Ecken des Felsendoms. Sie beinhalten Glaubensbekenntnis und Gottesformel wie auch Hinweise über den Bau der Felsendom wurde bereits 691 durch den Umayyadenkalif Abd al-Malik erbaut.
Eine goldene Kuppel hatte der Dom allerdings da noch nicht. Erst 1963 wurden aus schwarzen Bleiplatten goldglänzende Aluminiumplatten.
Vis à vis mit dem Felsendom liegt die Al-Aksa-Moschee, die "weit entfernteste" Moschee von Mekka. Sie wurde nur wenige Jahre nach dem Felsendom erbaut.
Die Kuppel der Al-Aksa ist knapp 18 Meter hoch und leuchtet in Anlehnung an den Felsendom silbern.
Sie ist die Gebetsstätte der Muslime auf dem Haram as-Sharif, denn der Felsendom selbst ist keine Moschee.