Jet-Eisenbahnen - DER SPIEGEL
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Jet-Eisenbahnen Düsenjäger auf Schienen

Zwei Flugzeugtriebwerke aufs Dach, ein Spoiler an die Front: fertig ist der Zug der Zukunft. Das dachten jedenfalls Eisenbahningenieure 1966 - und mussten ihren Traum vom Superzug trotz erfolgreicher Testfahrten gleich wieder beerdigen.
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M-497: Der düsengetriebene Rekordzug M-497 - ein Symbol für den Fortschritts- und Technikglauben der sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Trotz erfolgreicher Testfahrten wurde das Projekt der Düsenzüge jedoch nicht weiter verfolgt.

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Testfahrt: Angetrieben von den beiden Flugzeug-Düsentriebwerken auf dem Dach, rast M-497 im Juli 1966 durch die USA.

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Korrekturen: Mitarbeiter der Eisenbahngesellschaft New York Central überprüfen den jetgetriebenen Rekordzug bei Testfahrten im Juli 1966.

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Düsenflitzer: Russisches Werbeplakat für einen Düsenzug.

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Erster Düsenzug der Welt: Das düsenbetriebene Testfahrzeug der New York Central Railroad am 29. Juli 1966 bei einer Testfahrt zwischen Butler, Indiana und Stryker, Ohio (USA). Der dreizehn Jahre alte Budd Reisezug wurde neu ausgerüstet - er hat eine stromlinienförmige Front und ist mit zwei Strahltriebwerkmotoren bestückt.

Foto: Central Press / Getty Images
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M-497: Der Düsenzug M-497 wurde wegen des schwarzen Windabweisers "Black Beetle" (schwarzer Käfer) genannt.

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NYC-Chef: Alfred E. Perlman leitete von 1958 bis 1968 die Eisenbahngesellschaft New York Central Railroad. Der 1967 erschienene Zeitschriftentitel zeigt Perlman im Juli 1966 vor der Rekord-Lokomtive M-497.

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Perlman vor M-497: New York Central-Präsident Alfred E. Perlman vor dem düsengetriebenen Rekordzug, der bei Testfahrten fast 300 Stundenkilometer erreichte.

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M-497-Crew: Gruppenbild der am Projekt M-497 beteiligten Mitarbeiter der Eisenbahngesellschaft New York Central.

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Düsenbomber B-36: Undatierte Aufnahme eines US-amerikanischen Air Force B-36 Langstreckenbombers. Der Jet ist mit sechs Propeller- und vier Düsenmotoren ausgestattet und erreicht eine Geschwindigkeit von über 700 Stundenkilometern. An der Außenseite der Tragflächen sind die Düsenaggregate zu erkennen, die auch beim Jet-Zug M-497 zum Einsatz kamen.

Foto: AP
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Russischer Jet-Zug: Was der Westen kann, können wir schon lange, dachten sich die sowjetischen Eisenbahningenieure und entwickelten ebenfalls einen düsengetriebenen Zug für Testfahrten.

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?