Joachim Gauck: Der Konsenskandidat - DER SPIEGEL
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Joachim Gauck Der Konsenskandidat

Jetzt also doch: Die Union hat der FDP nachgegeben, die Koalition setzt nun auf Joachim Gauck als nächsten Bundespräsidenten. Er wird damit von einem breiten Parteienbündnis getragen.
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Kanzlerin Merkel mit Kandidat Gauck: Tapferer Versuch eines Lächelns

Foto: dapd
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Konsensrunde im Kanzleramt: Am Sonntagabend stellte Bundeskanzlerin Angela Merkel gemeinsam mit CSU-Parteichef Horst Seehofer, FDP-Chef Philipp Rösler, SPD-Chef Sigmar Gabriel sowie mit den Grünen-Chefs Claudia Roth und Cem Özdemir ihren Präsidentschaftskandidaten vor.

Foto: Jörg Carstensen/ dpa
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Joachim Gauck mit Angela Merkel: Die Parteien einigten sich auf den ehemaligen DDR-Bürgerrechtler, der vor zwei Jahren von SPD und Grünen nominiert worden war.

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Koalitionskrise abgewendet: Die FDP hatte sich für Gauck ausgesprochen, die Union wollte das zunächst nicht akzeptieren.

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Dann am Sonntagabend die Wende: Der Theologe und ehemalige Leiter der Stasi-Unterlagenbehörde, Joachim Gauck könnte nun der elfte Bundespräsident Deutschlands werden.

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Nur die Linkspartei fehlt: FDP, SPD und Grüne hatten sich bereits im Vorfeld für den 72-jährigen Gauck ausgesprochen.

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Der neue, alte Kandidat: Im Juni 2010 unterlag der parteilose Joachim Gauck bei der Bundespräsidentenwahl dem CDU-Politiker Christian Wulff.

Foto: TOBIAS SCHWARZ/ REUTERS
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Pressekonferenz am Sonntagabend: "Ende gut, alles gut", diktierte SPD-Chef Gabriel den Journalisten in den Block.

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