John Darwin: Das Kanu-Komplott - DER SPIEGEL
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John Darwin Das Kanu-Komplott

Als "Kanu-Mann" erlangte er traurigen Ruhm: John Darwin täuschte seinen Unfalltod vor, um seine Lebensversicherung zu kassieren. Jetzt wurde der Brite zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt. Seine Frau, die eingeweiht war, bekam eine noch höhere Strafe.
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2002 verschwand der Brite John Darwin angeblich bei einem Kanuausflug. Im April 2003 wurde er für tot erklärt, seine Frau kassierte die Lebensversicherung. In Wahrheit lebte Darwin weiterhin versteckt im Haus des Paares.

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Im Dezember 2007 marschierte der Totgeglaubte in eine Polizeistation, behauptete, er leide unter Gedächtnisverlust und verkündete: "Ich glaube, ich bin eine vermisst gemeldete Person."

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Mit diesem Bild soll John Darwin in der Zeit, in der ihn alle - offenbar außer seiner Frau - für tot hielten, versucht haben, sich einen falschen Pass zu besorgen.

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Anne Darwin gab zu, in das Kanu-Komplott eingeweiht zu sein. Sie bestand jedoch darauf, zum Mitmachen gezwungen worden zu sein. Auch ihren beiden Söhnen machte sie weiß, der Vater sei tot.

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Darwins Frau Anne wanderte 2007 nach Panama aus. Dieses Bild zeigt das Haus, in dem sie wohnte.

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