Johnny Winter Tod einer Blues-Größe
Winter machte sich einen Namen als stilsicherer Interpret, der darüber hinaus das Entertainment-Handwerk des Posens mit verzückten Soli auf den Knien, wild wehenden Haaren und ekstatischem Gesichtsausdruck beherrschte.
Er führte ein Leben mit vielen Brüchen: Bereits 1971, zu Zeiten des großen Erfolgs, musste er in eine Entzugsklinik.
1988 wurde er in die Blues Hall of Fame aufgenommen. Bis dahin hatte er 14 Blues-Platten aufgenommen. Danach wurde es diesbezüglich ruhiger um den Musiker, bis zu seinem Tod spielte er noch vier Alben ein.
Er war mehr ein Mann der Bühne und rockte für sein Publikum, wann immer es ging (hier 2008 in Valencia).
Chuck Berrys Johnny B. Goode gehörte zu seinen Lieblingssongs, das berühmte Lied von einem, der auszog, um mit der Gitarre unter dem Arm sein Glück zu machen.