Jordan Spieth Triumph in Chambers Bay
Jordan Spieth bei der Arbeit: Der 21-Jährige ist der neue große Star im Golfsport, nach dem Masters gewann er auch das zweite Major des Jahres: die U.S. Open.
An einem dramatischen Finaltag spielte Spieth nicht fehlerfrei, aber konstanter als seine Konkurrenten. Als ihm am 18. Loch der Birdie-Putt gelang, schrie er vor Freude auf.
Spieth profitierte auch von der Arbeit seines Caddies. Michael Greller kommt aus der Nähe des Golfplatzes, heiratete sogar auf der Anlage.
"Ich habe einfach nur probiert, Jordan nicht im Weg zu stehen", sagte Greller bescheiden. Als Spieth im Moment des Siegs kurz zusammensackte, war es aber doch ganz gut, dass Greller daneben stand.
Dustin Johnson, ebenfalls aus den USA, hatte noch die Chance zum Sieg gehabt, sein Abschlag auf der 18. Bahn war gewohnt kraftvoll.
Doch dann brauchte der 31-Jährige drei Putts und verschenkte die Chance auf ein Stechen.
"Am Ende muss einer gewinnen", sagte Spieth nach dem Turnier, dass wegen seines sehr schwierigen Platzes für viel Unmut bei den Spielern gesorgt hatte.
Es ist zwar schon der zweite Major-Titel für den Jungstar, aber die Pokale muss Spieth nach und nach kennenlernen. Bei der Siegerehrung fiel der Deckel der Trophäe herunter.
Er stehe noch ein bisschen unter Schock, hatte Spieth nach seinem Triumph gesagt.
Zum Abschluss des triumphalen Tages gab es noch ein Erinnerungsfoto: Familie Spieth posiert mit dem Pokal der U.S. Open.