Joschka Fischer Der Ex-Leitwolf
Neuer Job: Fischers Firma JFC soll gemeinsam mit der Werbeagentur KKLD die Dachkampagne der Europäischen Grünen für den Wahlkampf im kommenden Jahr konzipieren.
Der Staatsmann: Joschka Fischer ist seit seinem Abgang aus der Politik Berater, Publizist und Vortragsreisender - und immer noch Grünen-Mitglied.
Straßenkämpfer: Fischer bei einer Demonstration 1974 in Frankfurt
Vereidigung in Turnschuhen: Hessens Ministerpräsident Holger Börner vereidigte Joschka Fischer 1985 als Umweltminister.
Koalitionspartner: Joschka Fischer mit Gerhard Schröder und Oskar Lafontaine nach Abschluss der rot-grünen Koalitionsverhandlungen 1998 in Bonn
Farbbeutelattacke: Beim Grünen-Sonderparteitag 1999 in Bielefeld warf ein Mann einen Beutel mit roter Farbe und Buttersäure auf Joschka Fischer. Der Außenminister erlitt einen Riss im Trommelfell.
Grünen-Parteitag 2001: Fischer mit dem damaligen Parteivorsitzenden Fritz Kuhn (r.) und Europaparlamentarier Daniel Cohn-Bendit. Die Basis stimmte für eine Beteiligung der Bundeswehr am Anti-Terror-Krieg und den Verbleib in der rot-grünen Koalition.
Nein zum Irak-Krieg: Fischer mit US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld am Rande der Internationalen Sicherheitskonferenz 2003 in München
Fischer und seine Frau (2011 bei der Berlinale): In Rom heiratete der Grünen-Politiker am 29. Oktober 2005 seine Lebensgefährtin Minu Barati. Es ist seine fünfte Ehe.
Memoiren: Fischer bei der Vorstellung seines Buchs "I am not convinced" 2011 in Berlin
Joschka Fischer gilt im Umgang mit den Medien als eher bärbeißig. Der Regisseur Pepe Danquart sagt über die Zusammenarbeit mit dem Ex-Politiker: "Es war nicht immer leicht, aber es war immer offen."
Im Angesicht seiner selbst: In Danquarts Film "Joschka und Herr Fischer" wird Fischer mit Bildern Fischers konfrontiert und erzählt über Fischer.
Erzählte Geschichte: In "Joschka und Herr Fischer" ist die Hauptperson ihr eigener Zeitzeuge.
Vom Sponti zum Minister und Professor: Regisseur Danquart und Protagonist Fischer verbindet der Marsch durch die Institutionen.