Jürgen Trittin: Ein linker Grüner - DER SPIEGEL
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Jürgen Trittin Ein linker Grüner

In seiner Fraktion ist Jürgen Trittin nur noch Hinterbänkler - dafür legt er jetzt mit dem Buch "Stillstand made in Germany" ein Plädoyer für linke Reformen vor. Es dürfte die Debatte um Rot-Rot-Grün befeuern.
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Plädoyer: Mit dem Buch "Stillstand made in Germany" mahnt der Grünen-Politiker Jürgen Trittin linke Reformen in Deutschland an.

Foto: imago
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Ein Mann von 60 Jahren: Trittin feierte vor Kurzem als einfacher Abgeordneter den Eintritt in sein siebtes Lebensjahrzehnt - aber ist seine politische Karriere wirklich schon zu Ende? Oder hat der Grünen-Mann noch andere Pläne?

Foto: PHILIPP GUELLAND/ AFP
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Debakel: Im Wahlkampf kenterte Trittin am 31. Juli 2013 bei einem Termin auf der niedersächsischen Werra und zwei Monate später als Spitzenkandidat,...

Foto: Swen Pförtner/ dpa
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...nach dem miserablen Abschneiden der Grünen bei der Bundestagswahl trat er als Fraktionschef zurück. Seitdem ist Trittin nur noch einfacher Abgeordneter im Bundestag.

Foto: Maurizio Gambarini/ dpa
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Frühe Tage: 1980 trat Jürgen Trittin den neugegründeten Grünen bei, diese Aufnahme zeigt ihn im Jahr 1986.

Foto: imago
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Kabinettseinstieg: In der rot-grünen Landesregierung von Gerhard Schröder wurde Trittin 1990 Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten.

Foto: Oliver Berg/ DPA
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Ewige Antipoden: Keiner außen ihnen hat die Grünen so dominiert wie der Linke Trittin und der Realo Joschka Fischer, hier ein Bild vom Bundesparteitag 1995 in Bremen - aber ihr Verhältnis zueinander ist bis heute schwierig.

Foto: MICHAEL PROBST/ ASSOCIATED PRESS
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Niedersachsen: Erst war Trittin unter Schröder Minister in der Hannoveraner Landesregierung (hier ein Bild von 1996), später dann Bundesminister unter dem Kanzler Schröder.

Foto: FRITZ REISS/ Associated Press
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Realpolitik: 1997 kam Trittin als Grünen-Chef zur Unterstützung der Anti-Castor-Proteste nach Gorleben - später musste er als Bundesumweltminister den Transport mitorganisieren.

Foto: MICHAEL PROBST/ ASSOCIATED PRESS
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Zeigefinger: Trittin, hier beim Bundesparteitag der Grünen 1998 in Magdeburg, trat immer wieder als Einpeitscher seiner Partei auf.

Foto: JENS MEYER/ Associated Press
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Fünf-Mark-Beschluss: Die Entscheidung des Magdeburger Parteitags 1998, für einen Benzinpreis von fünf D-Mark pro Liter einzutreten, musste der Vorsitzende Trittin öffentlich vertreten - am Ende reichte es bei der Bundestagswahl trotzdem für eine rot-grüne Mehrheit.

Foto: FRITZ REISS/ ASSOCIATED PRESS
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Bundesumweltminister: Aus dem Grünen-Chef wurde nach dem Wahlsieg das Regierungsmitglied Trittin - hier 1999 beim Besuch im Salzstock Gorleben.

Foto: CHRISTIAN CHARISIUS/ ASSOCIATED PRESS
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Minister mit Schnauzer: Seinen charakteristischen Schnurrbart legte Trittin erst 2003 ab.

Foto: MATTHIAS RIETSCHEL/ Associated Press
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Opposition: Nach der Niederlage bei der Bundestagswahl 2005 verlor Trittin seinen Ministerposten. Er wurde stellvertretender Fraktionschef der Grünen im Bundestag.

Foto: Marcel Mettelsiefen/ DPA
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Übergabe: Seinem Nachfolger als Umweltminister, dem heutigen SPD-Chef und Vizekanzler Sigmar Gabriel, schenkte der Grünen-Politiker ein Fußballtrikot.

Foto: Jens Büttner/ picture-alliance/ dpa/dpaweb
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Aufstieg: Gemeinsam mit Renate Künast bildete Trittin das Spitzenkandidatenduo bei der Bundestagswahl 2009. Nach der Wahl übernahmen beide den Fraktionsvorsitz.

Foto: A3390 Kay Nietfeld/ dpa
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Urwahl: Die Grünen-Mitglieder wählten Trittin und Katrin Göring-Eckardt zu den Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl am 22. September 2013.

Foto: Adam Berry/ Getty Images
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Kampf: Als Spitzenkandidat - hier bei einem Auftritt am 7. September in Bamberg - wollte Trittin die Grünen zurück in die Regierung führen,...

Foto: David Ebener/ dpa
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...doch der Plan ging gründlich schief. Hier Trittin und Co-Spitzenkandidatin Göring-Eckardt mit den damaligen Parteichefs Claudia Roth und Cem Özdemir bei der Pressekonferenz am Tag nach der Wahlpleite vom 22. September.

Foto: THOMAS PETER/ REUTERS
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Abgeordneter: Trittin ist seit seinem Rücktritt vom Amt des Fraktionschefs nur noch Mitglied im Auswärtigen Ausschuss.

Foto: Maurizio Gambarini/ picture alliance / dpa
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