Jürgen Trittin Wahlkampf bis zum Schluss
Grünen-Spitzenkandidat: Jürgen Trittin kämpft bei der Bundestagswahl auch um seine Zukunft. Endet eine lange politische Karriere nach dem 22. September?
1980 tritt Jürgen Trittin den neugegründeten Grünen bei, diese Aufnahme zeigt ihn im Jahr 1986.
In der rot-grünen Landesregierung von Gerhard Schröder wird Trittin 1990 Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten.
Die SPD holt bei der Landtagswahl 1994 in Niedersachsen die absolute Mehrheit. Trittin verliert deshalb seinen Ministerposten und wird stellvertretender Fraktionschef der Grünen in Hannover. Im selben Jahr wird Trittin zum Vorstandssprecher der Bundespartei gewählt. Zunächst an der Seite von Krista Sager, ab 1996 gemeinsam mit Gunda Röstel.
Nach dem Sieg von Rot-Grün bei der Bundestagswahl 1998 wird Trittin Umweltminister.
Nach der Niederlage bei der Bundestagswahl 2005 verliert Trittin seinen Ministerposten. Er wird stellvertretender Fraktionschef der Grünen im Bundestag.
Gemeinsam mit Renate Künast bildet Trittin das Spitzenkandidatenduo bei der Bundestagswahl 2009. Nach der Wahl übernehmen beide den Fraktionsvorsitz.
Die Grünen-Mitglieder wählen Trittin und Katrin Göring-Eckardt zu den Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl am 22. September 2013.