Jugend im Zweiten Weltkrieg - DER SPIEGEL
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Jugend im Zweiten Weltkrieg "Wir weinten unter dem Kopfkissen"

Der Krieg beendete die Jugend: Schon als 14-Jähriger spürte Kurt-Jürgen Voigt, wie sich nach dem deutschen Überfall auf Polen sein Leben an der Flensburger Förde veränderte. 1941 musste er ins Drill-Lager der Hitlerjugend. Nach überstandener Tortur erwartete ihn zu Hause eine gefährliche Aufgabe.
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Übung für den Ernstfall: Hitlerjungen mit Gasmasken bei einer Luftschutzübung 1937 - auch Kurt-Jürgen Voigt wurde so auf den Ernstfall vorbereitet. Er übte unter anderem, wie man Stabbrandbomben wirksam löscht.

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Vorbereitung für den Kriegseinsatz: Ausbildungseinheit im Flaggenwinken der Marine-HJ im Oktober 1934.

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Flottenmanöver: Jungen der Marine-Hitlerjugend bei einem Manöver 1939. Die Fröhlichkeit täuscht - die Ausbildung war äußerst hart. "Ich lache nie. Und wenn ich lache, lacht der Teufel", schrie der Wachführer der Seesportschule in Prieros seine Zöglinge an.

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Marine-HJ auf See: Das undatierte Foto zeigt Angehörige der Marine-Hitlerjugend. Die Jungen posieren mit dem Fernrohr für den Fotografen.

Foto: Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz/Carl Weinrother
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Indoktrination im Schulunterricht: Man sprach oft, erinnert sich Kurt-Jürgen Voigt von der Pflicht, die zu erfüllen der "Führer" erwarte - auch in der Schule. Das Foto von 1942 zeigt den Unterricht einer Schule in Zavelstein (Württemberg). Im Hintergrund links neben der Tür sind zwei Tafeln mit einem Vergleich der älteren Frakturschrift (r.) mit der seit 1941 offiziell geförderten Antiquaschrift zu sehen.

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Sortieren der Feldpost: Die Auszubildenen der Seesportschule "Gorch Fock" wurden angehalten, Frontsoldaten zu schreiben. Kurt-Jürgen Voigt schickte einem Leutnant ein Feldpostpäckchen - drei Tage später fiel der Mann.

Das Foto von 1939 zeigt Frauen in einer Postsammelstelle beim Sortieren vom Feldpost-Päckchen.

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HJ-Seesportschule: Am 14. ezember 1935 wurde die Reichsseesportschule der Marine-Hitlerjugend in Prieros im Spreewald eröffnet. Kurt-Jürgen Voigt besuchte das Drill-Lager 1941 und überstand Gewaltmärsche und die Schikanen der Ausbilder.

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"Luftschutzmäßiges Verhalten": Drei Männer im Juli 1940 vor einer Bekanntmachung zum Verhalten im Luftschutz. Die Bevölkerung musste laut Anordnung die Fenster ihrer Häuser verdunkeln - der Blockwart kontrollierte, ob die Maßnahme ordnungsgemäß durchgeführt wurde.

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Blockleiter-Uniform: Auf dieser Zeichnung aus dem Jahr 1943 ist links die Uniform eines Blockleiters der NSDAP, meist auch Blockwart genannt, zu sehen. Er stand am unteren Ende der Parteihierarchie und hatte unter anderem die Aufgabe, in seinem Abschnitt, meist nicht größer als ein Wohnblock, rigoros für die Einhaltung der angeordneten Verdunklung zu sorgen. Rechts im Bild die Uniform eines Leiters eines Amtes in der Kreisleitung, zum Beispiel eines Ortsgruppenleiters.

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Hitlerjugend: Ein Musikzug der Hitlerjugend beim Fanfarenblasen 1933 in Berlin.

Eingereicht von einestages-Leser Karl Schillinger.

Foto: Karl Schillinger
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