Jugend in der DDR Mein großes Vorbild
Kinheitstraum: Marko Schubert mit seinem Bruder Benny, seinen Großeltern aus Leipzig und seinem Onkel Wolfgang mit Anne. Als Kind träumte Marko von einer Karriere als Kosmonaut.
Schulaufgabe: Von seiner Lehrerin Frau Wagenbach bekam Marko im Mai 1979 die Aufgabe, in seiner Familie nach beruflichen Vorbildern zu suchen.
Der Alleinunterhalter: Obwohl es kaum jemanden gab, der mehr Witze erzählen konnte, wollte Marko nicht so werden wie sein Vater, mit dem ein ernsthaftes Gespräch kaum möglich war.
Familienbande: Marko Schubert als Jugendlicher Arm in Arm mit seiner Mutter und seinem Vater.
Fleißige Frauen: Unter den Frauen in seiner Familie suchte Marko nicht nach einem Vorbild: "Die sah ich immer nur schuften und den Haushalt schmeißen - das war ja kein Leben."
Familientreffen in Halle: Die Eltern von Marko Schubert und sein Onkel Wolfgang mit der schönen Diana zu Besuch bei Oma in Halle an der Saale. Onkel Wolfgang arbeitete als Oberkellner im Interhotel Leipzig, hatte immer genügend Westgeld und verstand es, das Leben zu genießen.
Die Brüder unter sich: Wenn Onkel Wolfgang die Familie seines großen Bruders besuchte, zogen beide Männer gerne durch das nächtliche Berlin. Marko hielt seinen Onkel Wolfgang allerdings für einen "Schnösel, der scheinbar vergessen hatte, dass man mit Westgeld nicht alles kaufen konnte". Wie er wollte er nicht werden.
Sport mit Opa: Schließlich schaute sich Marko das Leben von seinen Opa Hans genauer an, der hier rechts neben Marko beim gemeinsamen Fitnesstraining turnt.
Geschichten von der weiten Welt: Als Sportjournalist durfte Hans Schubert zu wichtigen Sportereignissen in der ganzen Welt reisen. Seinen Enkelkindern brachte er dabei nicht nur Souvenirs mit, sondern auch Geschichten aus fernen Ländern.
Familienversorger: Opa Hans konnte als Verlagsleiter gut für seine beiden Söhne sorgen. Auch ein Auto, einen Wartburg, besaß die Familie.
Vorbild gefunden! Marko bewunderte seinen Opa Hans, hier bei einer Rede auf einer Privatveranstaltung. "Opa war wichtig, bedeutend und weltmännisch." - also sagte Marko seiner Lehrerin, er wolle Journalist werden.