Jugend in Südafrika: Das Kokosnussproblem - DER SPIEGEL
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Jung und schwarz in Südafrika Aufsteiger? Streber!

"Kokosnuss" schimpften ihre Mitschüler die ehrgeizige Südafrikanerin Chido-Vanessa, 22 - außen schwarz, innen weiß. Wer als junger Schwarzer aufsteigen will, muss am Kap mitunter mit Vorurteilen rechnen. Erfolg ist im früheren Apartheid-Staat noch immer ungleich verteilt.
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Die 22-jährige Chido-Vanessa Dandajena in einem Café in Kapstadt, Südafrika. Sie und ihre Altersgenossen, die an die Unis des Landes gehen, fürchten als "Kokosnüsse" verspottet zu werden - außen schwarz und innen weiß. Weil noch immer wenige Schwarze am gesellschaftlichen Aufschwung teilhaben, machen sich manche Mitschüler über ehrgeizige Klassenkameraden mit dem Kokosnuss-Vergleich lustig. Für sie war das hart, erzählt Chido-Vanessa. mehr... 

Foto: Laszlo Trankovits/ dpa
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In Joannesburg ging Chido Vanessa bis vor wenigen Jahren zur Schule. Als sie Schülersprecherin wurde, machte ihr Freund mit ihr Schluss.

Foto: Themba Hadebe/ AP
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Malerisches Kapstadt: Auf der Uni wurde es besser für Chido-Vanessa, sie studiert in der Stadt und hat jetzt auch schwarze und weiße Freunde, die vom Kokusnuss-Vorwurf nichts wissen wollen.

Foto: © Mike Hutchings / Reuters/ REUTERS
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Junge Schwarze auf Arbeitssuche erhalten oft "automatisch die miesesten Beschäftigungen", meint Chido-Vanessa. Darum könne sie ihre ehemaligen Klassenkammeraden verstehen, wenn viele nicht daran glaubten, mit Fleiß und Kreativität den Weg aus dem Elend zu finden.

Foto: epa Nic Bothma/ picture-alliance/ dpa
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