Jugendliebe in Kriegsgefangenschaft - DER SPIEGEL
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Jugendliebe in Kriegsgefangenschaft Die Kommunistin und der SS-Junge

Er schuftete als Kriegsgefangener, sie war die Tochter eines Polizeihauptmanns: Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs in den Trümmern Moskaus eine unmögliche Liebe. Für das russische Mädchen Walja setzte Günter Lucks alles aufs Spiel - und verlor. Bis heute lässt ihn die Erinnerung nicht los.
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Günter Lucks: Mit 16 Jahren kam Günter Lucks als Kriegsgefangener in ein Arbeitslager bei Moskau. Dort lernte er die gleichaltrige ...

Foto: Günter Lucks
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... Walja kennen: Günter Lucks verliebte sich sofort in die sowjetische Komsomolzin, wie sich die Mitglieder des kommunistischen Jugendverbandes nannten. Von April bis Herbst 1949 währte die Romanze.

Foto: Günter Lucks
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Letztes Aufgebot: Adolf Hitler begrüßt am 20. März 1945 im Garten der Reichskanzlei in Berlin eine Gruppe von Hitler-Jungen und Jugendführern. Sie haben sich bei Kampfhandlungen ausgezeichnet. Links neben Hitler Reichsjugendführer Arthur Axmann.

Foto: Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz/Heinrich Hoffmann
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Hitler-Jungen in der Wehrmacht: Mit Panzerfaust und Karabiner ziehen die zwei Hitler-Jungen am 30. März 1945 in den Einsatz zur Verteidigung von Lauban, Niederschlesien. In den letzten Kriegstagen wurden von der NS-Führung erbarmungslos auch Kinder für den Kriegsdienst eingezogen - Günter Lucks war einer von ihnen.

Foto: Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz/Benno Wundshammer
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Kindersoldat: Ein 14-jähriger deutscher Junge des letzten Aufgebots am 21. März 1945 im US-Durchgangslager Hornbach bei Zweibrücken.

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Geburtstagsgrüße: Ein Brief, den Günter Lucks im April 1947 aus dem Kriegsgefangenenlager in Moskau an seine Mutter nach Hamburg schickte.

Foto: Günter Lucks
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Mitglied des Deutschen Jungvolks: Günter Lucks als zwölfjähriger Pimpf in Uniform, Frühjahr 1941.

Foto: Günter Lucks
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Theater im Gefangenenlager: Ab 1948 verbesserten sich die Verhältnisse in den sowjetischen Kriegsgefangenenlagern, Kulturleben war möglich. Günter Lucks, im Foto ganz vorn rechts, spielte gemeinsam mit Kameraden Theater. Als Jüngster musste er oft Frauenrollen übernehmen - seine Freunde nannten ihn wegen seines jungenhaften Aussehens auch "Bubi".

Foto: Günter Lucks
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Kriegsgefährten: Günter Lucks mit Kameraden 1949 im Kriegsgefangenlager Tuschino bei Moskau. Lucks ist ganz links im Bild zu sehen.

Foto: Günter Lucks
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