Jugendwort des Jahres - DER SPIEGEL
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Jugendwörter seit 2008 Smombie, Babo, Yolo

Seit 2008 lobt der Langenscheidt-Verlag das Jugendwort des Jahres aus. Die Gewinner sind manchmal witzig, mehr oder weniger cool, gelegentlich abwertend und häufig umstritten.
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Gegen Konkurrenten wie "Lauch" und "lindnern" hat sich das Jugendwort des Jahres 2018 durchgesetzt: "Ehrenmann/Ehrenfrau".

Foto: Matthias Balk/ dpa
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"I bims", die Verballhornung von "Ich bin's", war das Jugendwort 2017. Zur Auswahl standen damals außerdem "gefresht" (satt), "unfly" (uncool) und "schatzlos" (Single).

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2016 war "fly sein" das Jugendwort des Jahres, was so viel heißen soll wie "Einer geht besonders ab". Noch nie gehört? Das ist auch kein Wunder. Bei der Kür des Jugendworts des Jahres geht es nicht darum, ob der Begriff auf Schulhöfen oder an Unis tatsächlich verbreitet ist. Kriterien sind auch sprachliche Kreativität, Originalität sowie gesellschaftliche und kulturelle Ereignisse.

Foto: Patrick Pleul/ dpa
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Wer nur noch auf sein Smartphone starrt und von seiner Umwelt nichts mehr mitbekommt, ist ein "Smombie", beschloss der Langenscheidt-Verlag 2015 und kürte die Wortschöpfung aus Smartphone und Zombie zum Jugendwort des Jahres.

Foto: Armin Weigel/ picture alliance / dpa
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Im Jahr 2014 gab es gleich einen ganzen Jugendsatz des Jahres: "Läuft bei dir". Die Jury aus Jugendlichen, Journalisten und Sprachwissenschaftlern entschied, er sei eine andere Redewendung für "Du hast es drauf!" und ein Synonym für "cool" und "krass".

Foto: Peter Kneffel/ dpa
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Wie nennen Jugendliche einen Boss oder Anführer? "Babo", fanden die Juroren 2013. Das Siegerwort stammt aus dem Song "Chabos wissen, wer der Babo ist" des deutschtürkischen Rappers Haftbefehl. Für seine Musik vermischt er unter anderem Türkisch, Arabisch, Englisch, Italienisch und Spanisch.

Foto: Mike Nelson / dpa
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"You only live once" oder auch abgekürzt "Yolo", angeblich die jugendliche Version von "Carpe Diem" und Jugendwort des Jahres 2012.

Foto: Paul Zinken/ dpa
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"Cool" ist out, "swag" ist in, entschied die Jury 2011. Der Ausdruck stehe für eine "beneidenswerte, lässig-coole Ausstrahlung". Mit dem Wettbewerb wirbt der Verlag auch jedes Jahr für sich selbst.

Foto: Remko De Waal/ dpa
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Ein ständiges Absinken des Niveaus, aus dem Ruder laufende Partys und sinnlose Gespräche unter Jugendlichen, kurz "Niveaulimbo". Diese Wortschöpfung kürte der Verlag 2010 zum Jugendwort des Jahres. Sprachforscher bezweifeln allerdings, dass die ausgesuchten Wörter viel mit aktuellem Jugendsprech zu tun haben.

Foto: Wolf-Dietrich_Weissbach/ DPA
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Wie heißt das, wenn man auf der faulen Haut liegt? "Hartzen" - Spitzenreiter der Wahl 2009 - stieß manchen als diffamierend auf.

Foto: Florian Gaertner/ picture alliance / dpa
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Das allererste Jugendwort des Jahres wurde 2008 gekürt. Es war nicht eben charmant: "Gammelfleischparty" mögen es manche Jugendliche nennen, wenn Menschen über 30 zusammen feiern.

Foto: imago
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?