Julia Schramm: Eine Piratin, ein Buch, ein Shitstorm - DER SPIEGEL
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Julia Schramm Eine Piratin, ein Buch, ein Shitstorm

Der Boulevard nennt sie "die gierige Piratin", die Parteifreunde beschimpfen sie als "Kackscheiße". Über Julia Schramm rollt wegen ihres Buches "Klick Mich" ein gigantischer Shitstorm hinweg. Hat sie das verdient?
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Julia Schramm: Die Piratin veröffentlichte ihr Buch "Klick mich", ihr Verlag ließ eine Gratiskopie aus dem Netz nehmen - nun tobt der Shitstorm.

Foto: dapd
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Schramm beim Bundesparteitag in Neumünster: Die 26-Jährige sitzt im Bundesvorstand der Piraten. Nun fürchten manche, dass der Aufruhr um ihr Buch der Partei schade.

Foto: Angelika Warmuth/ dpa
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Buchcover: Schramm bekam für ihr Buch einen sehr hohen Vorschuss - die Rede ist von 100.000 Euro - aber miese Kritiken.

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Jemand wollte mit einem illegalen Gratis-Download von Schramms Buch die Widersprüche in der Urheberrechtsdebatte zeigen. Der Verlag der Piratin schritt ein und untersagte den Download.

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Seitdem wird Schramm beschimpft und beleidigt. Sie reagierte darauf, indem sie einige Schmähmails veröffentlichte, auch mit klar identifizierbaren Absendernamen. Später anonymisierte sie die E-Mails wieder.

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Zittern ums Amt (auf dem Parteitag im April): Schramm kandidierte als Parteichefin, wurde aber nur Dritte. Gewählt wurde Bernd Schlömer (links).

Foto: Marcus Brandt/ dpa
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Dann schaffte sie doch noch den Sprung in den Bundesvorsitz - als Beisitzerin. Hier steht sie in Neumünster neben dem Politischen Geschäftsführer, Johannes Ponader.

Foto: Marcus Brandt/ picture alliance / dpa
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