Julian Schnabel: Schlafanzug und Intifada - DER SPIEGEL
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Julian Schnabel Schlafanzug und Intifada

Sind die Israelis wirklich nur Täter? Großkünstler Julian Schnabel erzählt in dem Nahost-Drama "Miral" die wahre Geschichte eines palästinensischen Mädchens, das den Staat Israel bekämpfte. Leider ist die bildschöne Frau heute seine Freundin - und der Mann offenbar zu verliebt, um fair zu bleiben.
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Großkünstler mit Freundin: Julian Schnabel posiert beim BFI London Film Festival mit Rula Jebreal für die Fotografen.

Foto: Dave J Hogan/ Getty Images
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Eine Jugend im umkämpften Land: Die schöne Miral (Freida Pinto) wächst in Ostjerusalem auf.

Foto: Prokino
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Szene aus "Miral": Der Film ist eine Coming-of-Age-Geschichte, die während der ersten Intifada spielt - und zugleich...

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...eine Hommage an Hind al-Husseini (gespielt von Hiam Abbass), die Frau, die das Leben von Rula Jebreal und von Tausenden anderen Kindern gerettet hat. Die Israelis kommen in der Geschichte schlecht weg - sehr schlecht.

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Szenenbild aus "Miral": Mirals Eltern Nadia (Yasmine Al Masri) und Jamal (Alexander Siddig)

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Vater Jamal (Alexander Siddig) entscheidet sich schließlich dafür, seine Tochter in die Obhut von Hind zu geben.

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Weihnachten im Heiligen Land: Die junge Hind (Hiam Abass) feiert.

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Hauptdarstellerin Pinto in "Miral": Ihre Rolle in "Slumdog Millionaire" machte die indische Schauspielerin weltberühmt.

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Szene aus "Miral" mit Hauptdarstellerin Pinto: Der Film hat ein Problem, das nur teilweise damit zu tun hat, wie man die Lage zwischen Israelis und Palästinensern politisch einschätzt - er hangelt sich an den Figuren entlang, den Bildern fehlt Schönheit und Leichtigkeit, die Israelis werden als Aggressoren geschildert, die den ganzen Schlamassel verursacht haben.

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Durch ihre Liebe zum palästinensischen Freiheitskämpfer Hani (Omar Metwally) gerät Miral (Freida Pinto) zwischen die Fronten.

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Regisseur Julian Schnabel mit seiner Freundin und Autorin Rula Jebreal am Set von Miral...

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...und hier mit Freida Pinto, die in dem Film Rula Jebreal spielt.

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