Jusos gegen Große Koalition - DER SPIEGEL
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Juso-Kongress SPD-Nachwuchs gegen GroKo

Der SPD-Nachwuchs hält nichts von der Großen Koalition. Beim Bundeskongress in Nürnberg haben sich die Jusos mehrheitlich gegen den schwarz-roten Koalitionsvertrag ausgesprochen - obwohl Parteichef Sigmar Gabriel zuvor leidenschaftlich dafür geworben hatte.
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Die Zeichen beim Juso-Kongress in Nürnberg sind deutlich: Auf Plakaten wirbt der SPD-Nachwuchs gegen eine Große Koalition und somit dagegen, sich als "kleiner Fisch" von der CDU fressen zu lassen.

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Dementsprechend stimmte die SPD-Nachwuchsorganisation Jusos dann auch ab - und lehnte den ausgehandelten Koalitionsvertrag der SPD mit der Union ab.

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"Der Politikwechsel ist wichtiger als die Große Koalition", steht auf den Plakaten. Deshalb nahm der Bundeskongress der jungen Sozialdemokraten mit breiter Mehrheit einen Antrag von acht Landesverbänden an, sich für ein Nein zum Vertrag auszusprechen.

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Parteichef Sigmar Gabriel hatte zuvor erneut eindringlich für das Bündnis mit der Union geworben, über das die knapp 475.000 Parteimitglieder derzeit per Briefwahlverfahren abstimmen. "Es gibt nur eine Partei, die die SPD kleinmachen kann: Das ist die SPD selber", sagt er.

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Bei der am Freitag gewählten Juso-Vorsitzenden Johanna Uekermann konnte er damit jedoch nicht punkten. Auch nicht mit Blumen.

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Die 26-Jährige hatte sich klar gegen den schwarz-roten Koalitionsvertrag ausgesprochen, betonte aber zugleich, dass ein Nein zum Koalitionsvertrag kein Nein zur Parteispitze sei.

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