Juve-Taktik gegen Bayern: Angriffspressing - DER SPIEGEL
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Juve-Taktik gegen Bayern Alles auf Angriffspressing

Eine "Supermacht" seien die Bayern, sagte Antonio Conte nach dem 0:2 in München im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League. Doch nun der Wandel: Aggressive Töne statt Schmeichelei. Und in der Aggressivität könnte auch die einzige Chance Turins liegen.
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Vorne drauf: Es ist ja nicht so, dass sie es nicht versucht hätten. Die Stürmer Fabio Quagliarella, hier gegen Luiz Gustavo, und...

Foto: Lars Baron/ Bongarts/Getty Images
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...Alessandro Motri, rechts, attackierten die Bayern-Innenverteidiger wie Daniel van Buyten, links, in München früh - und doch blieben die Bemühungen erfolglos. Grund war die fehlende Mitarbeit der Mittelfeldkollegen. Im entscheidenden Rückspiel steht den Turiner Angreifern die gleiche Aufgabe bevor. Einer der beiden wird den ballführenden Abwehrspieler stören müssen, der Partner zwischen den Innenverteidigern lauern.

Foto: ODD ANDERSEN/ AFP
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Mitte dicht: Wenn man so will, können Turins defensive Mittelfeldspieler am Mittwoch nie die Orientierung verlieren - sie müssen sich nämlich nur einen Gegenspieler merken. Im Fall von Claudio Marchisio (Nummer acht) und...

Foto: Andreas Gebert/ dpa
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...Paul Pogba (Nummer sechs), die wahrscheinlich spielen, werden das ihre Pendants Javi Martínez und Bastian Schweinsteiger sein. Und wenn sie diese nicht nur nicht aus den Augen verlieren, sondern sie auch bei der Ballannahme stören, wären die zentralen Anspielstationen der Münchner unter Druck und das Aufbauspiel erfolgreich unterbunden.

Foto: ODD ANDERSEN/ AFP
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Draußen dran: Eine wichtige Aufgabe kommt auch auf die Juve-Außenverteidiger Kwadwo Asamoah (Foto) und Simone Padoin zu. Sie werden weit aufrücken müssen, um ihre Gegenüber Philipp Lahm und David Alaba früh unter Druck zu setzen. Gerade Lahms offensive Spielweise sorgte in dieser Saison häufig für überraschende Momente im Bayern-Spiel, Alaba ist Turin aus dem Hinspiel noch in schlechter Erinnerung. Er traf zur 1:0-Führung.

Foto: GIUSEPPE CACACE/ AFP
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Manndeckung für Müller: Der Auftrag für Andrea Pirlo, Turins Regisseur, wird gegen die Bayern eine Art Retourkutsche. Wurde der 33-Jährige im Hinspiel noch manngedeckt, könnte Pirlo im Rückspiel das Gleiche mit Thomas Müller tun - und damit die Bayern ernsthaft in Gefahr bringen. Einzig: Eine Garantie für einen Erfolg wäre das aus Münchner Sicht zum Glück nicht. Schließlich ist es eine große Stärke des FCB in dieser Saison, sich aus Drucksituationen zu befreien und im Gegenzug selbst für Gefahr zu sorgen.

Foto: dapd
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