Kältemittel: Mercedes setzt erstmals CO2-Klimaanlagen ein - DER SPIEGEL
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Kältemittel-Streit Treibhausgas als Klimaanlagen-Retter

Im Kältemittel-Chaos der Autoindustrie gab es bislang nur zwei Extreme: die Chemikalie in Klimaanlagen schadete entweder der Umwelt oder war laut Daimler lebensbedrohlich. Nun weist Mercedes einen dritten Weg.
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Gefährliches Kältemittel: Die Autoindustrie hatte sich bereits auf die Chemikalie R1234yf als neues, klimafreundliches Kältemittel geeinigt, als Mercedes einige Crashsimulationen mit dem neuen Mittel durchführte. Dabei geriet die Substanz bei 10 von 14 Fällen in Brand. In der Folge entstand lebensgefährliche Flusssäure. Mercedes verbannte das neue Kältemittel danach aus seinen Fahrzeugen.

Foto: Daimler
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Wie klimatisieren? Eine Grauzone ermöglicht es Autoherstellern, bis Ende 2016 nach wie vor das alte, extrem klimaschädigende Kältemittel R134a einzusetzen. Ab dem 1. Januar 2017 jedoch dürfen nur noch Kältemittel verwendet werden, deren Treibhauspotenzial unter einem Wert von 150 liegt.

Foto: Patrick Seeger/ picture alliance / dpa
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Klimaschädlich: Ein Hinweisschild in einer Mercedes A-Klasse weist auf die Befüllung der Klimaanlage mit dem alten Kältemittel R134a hin. Dessen Treibhauspotenzial liegt bei 1430. Zum Vergleich: Das Treibhauspotenzial von CO2 liegt bei eins.

Foto: Felix K‰stle/ picture alliance / dpa
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Neue Klimaanlage: Mercedes hat, gemeinsam mit Zuliefererunternehmen, eine neue, CO2-basierte Klimaanlage entwickelt. Das System soll Ende 2016 erstmals in der S-Klasse zum Einsatz kommen.

Foto: Daimler
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Testreihe: Aktuell wird die neue CO2-Klimaanlage umfassend getestet. Hier ein Foto einer S-Klasse im Mercedes-Windkanal in Sindelfingen. Im Wagen verbaut ist eine CO2-Klimaanlage, die mit einem Druck von bis zu 120 bar arbeitet.

Foto: Daimler
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