Kaffee für Camper - DER SPIEGEL
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Kaffee für Camper Von Omas Filter bis zur Koffeinspritze

Filtern, drücken oder dampfen? Auch beim Campen muss die Koffeinsucht befriedigt werden - doch was ist das beste Equipment für den höchsten Genuss? SPIEGEL ONLINE und der deutsche Barista-Meister Thomas Schweiger stellen die wichtigsten Methoden vor.
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Extrembergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner mit Heißgetränk am K2: Zelt auf, Kaffee rein - so fängt der gelungene Campingtag an. Nur: Welche Kaffeekochmethode ist die beste für unterwegs?

Foto: epa Daniel Bartsch/ picture-alliance/ dpa
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Espresso-Maschine: Beim Urlaub mit Zelt ist der perfekte Kaffee am Morgen meist weit weg. Zum Glück gibt es auch andere Geräte als die Tausende Euro teuren, immobilen Siebträgermaschinen.

Foto: TMN
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Bacchi Espressomaschine: Erfinder dieses Teufelsgeräts ist - ein Italiener. Andrea Bacchi hat das Prinzip der zwei Wassertanks ausgetüftelt, das für die richtige Wassertemperatur sorgt. Die Maschine für den Campingkocher (oder Herd) ist allerdings recht teuer (rund 310 Euro) und vor allem schwer (2,3 Kilogramm).

Foto: Caffemotive company
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Handpresso: Fahrradluftpumpenähnlich wird bei dieser Erfindung mit Muskelkraft Druck aufgebaut. Allerdings ist dann das Wasser meist nicht mehr heiß genug.

Foto: Handpresso
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Espressokanne: Die günstige unter den Komplizierten. Schon ab 10 Euro kann man eine Alukanne kaufen, die auch auf Gas- und Spirituskochern funktioniert. Wenn man denn Platz für den Transport hat.

Foto: bialettigroup.com
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Relags Java Press: Solche French-Press-Kannen sollten für den Campingausflug am besten aus Kunststoff oder Metall sein. Für größere Mengen sind sie gut geeignet, es gibt sie aber auch in 0,3-Liter-Versionen.

Foto: relags.de
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GSI Commuter Java Press: ein Becher mit Pressstempel. Der Kaffee ist schnell gemacht und kann gleich mitgenommen werden.

Foto: GSI Outdoors
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GSI Faltbarer Kaffeefilter: Die Silikon-Konstruktion kann zu einem 1,6 Zentimeter hohen Rundling zusammengeschoben werden. Ansonsten braucht man nur noch einen Papierfilter und Kaffee - die einfachste und leichteste Art der Kaffeezubereitung.

Foto: GSI Outdoors
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Grower's Cup Coffeebrewer: Wasser rein, warten und abgießen. Die Einmalverpackung reicht für drei Tassen. Die dänische Firma verwendet Transfair-Kaffee. Allerdings bleibt jedes Mal mehr Abfall als bei allen anderen Methoden übrig.

Foto: Growerscup
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Jochen Knöll von Pronto Café: Der Schwabe hat das Prinzip des Einmal-Kaffeefilters in Asien entdeckt. Er verwendet allerdings Kaffee aus einer italienischen Rösterei.

Foto: SPIEGEL ONLINE
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Das kleine Tütchen wird über eine Tasse gespannt, mit Wasser aufgegossen, fertig. Für pragmatische Urlauber eine gute Lösung.

Foto: Sophia M. Koegl & Robert Dziabel
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Aerobie Aeropress: Das Gerät aus den USA ist in Barista-Kreisen sehr beliebt - inzwischen gibt es sogar Weltmeisterschaften, bei denen es um die richtige Kaffeepulvermenge, die optimale Wassertemperatur und die beste Methode geht. Auch der deutsche Barista-Meister Thomas Schweiger benutzt die Koffeinspritze im Urlaub.

Foto: Aerobie
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?