Kahn-Ausraster: Den Gegner im Griff - DER SPIEGEL
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Kahn-Ausraster Den Gegner im Griff

Um Einzelgänger Oliver Kahn wird es nach seinem neuerlichen Ausraster noch einsamer. Kollegen äußern ihr Unverständnis und selbst Uli Hoeneß, der bisher dafür bekannt war, seine Spieler in Schutz zu nehmen, schließt sich der öffentlichen Schelte an. Kahn habe den Erfolg der Mannschaft gefährdet, so der Bayern-Manager.
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Kahn vs. Herrlich: Der 3. April 1999 war für Heiko Herrlich (r.) und den Bayern-Keeper ein besonderer. Herrlich erzielte beide Treffer beim 2:2 (hier jubelt er nach dem 1:0), Kahn hielt einen Foulelfmeter von Lars Ricken. Doch Herrlich und Kahn kamen sich während des Spiels noch näher, als der Torwart beim BVB-Stürmer einen Biss in den Hals andeutete. Kurz vorher hatte Kahn Stephane Chapuisat mit einem Kung-Fu-Tritt nur knapp verfehlt.

Foto: AP
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Kahn vs. Brdaric: Am 28. September 2002 war es Thomas Brdaric, der den Zorn des Bayern-Torwarts zu spüren bekam. Durch den damals noch für Bayer Leverkusen aktiven Stürmer fühlte sich Kahn so provoziert, dass er die Nummer 23 von Bayer am Hals griff und ordentlich durchschüttelte. Die Folge: Gelb für Kahn und später eine Brdaric-CD, auf der auch der Nationalkeeper verspottet wurde.

Foto: DPA
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Kahn vs. Klose: Samstag, 2. Oktober 2004, Bremer Weserstadion. Werder-Profi Miroslav Klose war an Kahn vorbei in den Strafraum gesprungen und hatte diesen nach eigenen Worten "nicht berührt". Kahn fühlte jedoch einen "Schlag in die Nieren" und nahm sich deshalb mit Handschuh und Zeigefinger der Nase des Stürmers an. Kahn, der zudem den Ball sechs Sekunden zu lange hielt, kam straffrei davon.

Foto: DPA
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