Kahn-Patzer: Die Missgriffe des Titans - DER SPIEGEL
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Kahn-Patzer Die Missgriffe des Titans

Oliver Kahn gilt in den Augen vieler immer noch als einer der besten Torhüter der Welt. Doch die Patzer des Torwart-Titans häufen sich - seit dem verlorenen WM-Finale hat der Bayern-Keeper in einigen wichtigen Spielen schlecht ausgesehen. SPIEGEL ONLINE dokumentiert die folgenreichsten Fehlgriffe Kahns.
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Bock gegen Brasilien: Der wohl folgenreichste Patzer unterlief Kahn im WM-Finale 2002, als der deutsche Nationalkeeper einen Schuss Rivaldos nicht festhalten konnte und Ronaldo zum vorentscheidenden 1:0 traf. Die Selecao gewann am Ende 2:0.

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Kahn gegen Klasnic: Am 8. Mai 2004 rutschte Kahn im Spiel gegen den direkten Meisterschaftskonkurrenten Werder Bremen der Ball durch die Handschuhe...

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... auch Bayern-Verteidiger Bixente Lizarazu ist machtlos...

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... und Ivan Klasnic staubt ab. Bremen gewinnt in München mit 3:1 - und sichert sich den Titel ausgerechnet im Münchner Olympiastadion.

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Fataler Freistoss: Noch steht es im Hinspiel des Champions-League-Achtelfinals zwischen Bayern München und Real Madrid 1:0 für den deutschen Rekordmeister. Dann läuft Roberto Carlos an...

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... Oliver Kahn sinkt nach unten, scheint den Ball parieren zu können...

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... doch vor Millionen verdutzter Fußballfans an den Bildschirmen rutscht der nicht sonderlich harte Schuss dem Bayern-Torwart unter den Armen hindurch...

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... und überquert - den entgeisterten Blick des Tormannes ignorierend - ...

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... die Linie. Es steht 1:1. Und Kahn, der am folgenden Tag mit den Worten "Dann gewinne ich das Rückspiel eben allein" eine besondere Form von Frustbewältigung erfand, wurde in Madrid eines Besseren belehrt: München schied aus.

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