Kalenderblatt: 21.2.1916 Die Hölle von Verdun
Das Schlachtfeld von Verdun: Blutgetränkt und von unzähligen Granaten zerpflückt sind die Höhen nahe der französische Stadt Verdun, auf denen eine der schwersten und verlustreichsten Schlachten des Ersten Weltkriegs stattfand. Am 21. Februar 1916 hatte die 5. Deutsche Armee mit dem Angriff auf französische Stellungendas schreckliche Schlachten eingeleitet. Über eine halbe Million Tote auf beiden Seiten waren die grausige Bilanz des Scheiterns der deutschen strategischen Konzeption. Am 15. Dezember 1916 waren die Deutschen wieder auf ihre Anfangsposition zurückgeworfen und das Ringen um Verdun war zu Ende.
Eisernes Kreuz: Alle deutschen Kriegsteilnehmer im Ersten Weltkrieg erhielten, soweit sie überlebt hatten, das "Eiserne Kreuz" mit dazugehörigem Ring
Autofahren bei Gasgefahr: Der Gaskampf großen Umfangs hatte am 22. April 1915 bei Ypern begonnen. Die deutschen Soldaten bliesen mit großem Erfolg tödliches Gas aus Stahlflaschen auf die Feinde. Allerdings führten bereits 1916 die Franzosen den Einsatz mit tödlichen Gasgeschossen gegen die Deutschen ein - so konnte man dort nur noch mit Gasmasken überleben.
Gefangene aus Montmedy: Die alte Festung Montmedy wurde in der Nacht vom 28./29.8.1914 von einem Battaillon kampflos besetzt. Die Besatzung war schon zum Durchbruch nach Verdun abgezogen. Der Durchbruch gelang nicht und so wurden alle in Gefangenschaft genommen.
Frisör im Schützengraben: In den ersten Kriegsmonaten war der Soldat noch stolz auf seinen langen Vollbart. Dann aber mussten die Bärte vollständig abrasiert werden, da sie ein festes Verschliessen der Gasmasken verhindert hätten.