Kalenderblatt 27.9.1940 - DER SPIEGEL
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Kalenderblatt 27.9.1940 Befehl zur Kinderlandverschickung

Als im Zweiten Weltkrieg Bomben auf deutsche Städte fallen, ordnet Adolf Hitler die erweiterte Kinderlandverschickung an. Familien in besonders gefährdeten Gebieten können ihre Kinder auf dem Land in Sicherheit bringen. Bis Kriegsende werden rund drei Millionen Mädchen und Jungen evakuiert.
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Kinderlandverschickung: Ein kleiner Junge auf dem Weg in die "Kinderlandverschickung". Zum Schutz vor den alliierten Bombenangriffen wurden Kinder ab Ende September 1940 aufs Land evakuiert.

Foto:

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KLV-Heim in Muggendorf: Ehemaliges Parkhotel in Muggendorf an der Wiesent, diente Anfang der vierziger Jahre des 20. Jahrhunderts als KLV-Lager, u.a. für Hamburger Schülerinnen.

Foto: Petra Ludwig-Sidow
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Einberufung zur Kinderlandverschickung: Einberufung zur Kinderlandverschickung in der Nordmark. Bekanntmachung erfolgt über die Presse. Kinder müssen in Uniform und mit kleinem Gepäck erscheinen. Eine vorzeitige Rückschickung ist nicht möglich. Zusätzliche Bekleidung kann geschickt werden.

Auszug aus der Schulchronik Lensahn 1943:

"Die Terrorangriffe durch USA- und Britenbomber auf norddeutsche Städte, besonders auf Kiel, zwangen zur Evakuierung sämtlicher schulpflichtiger Kinder. Während die 10- bis 14jährigen in die KLV-Lager (Kinderlandverschickung) verschickt wurden, sorgte die NSV (Nationalsozialistische Volkswohlfahrt) für die Unterbringung der 6- bis 10jährigen auf dem Lande. In unseren Schulräumen werden täglich nachmittags 2 Kieler Grundschulklassen unter Leitung zweier Kieler Lehrerinnen unterrichtet. Die Kinder sind in Privatquartieren untergebracht."

Foto: Uwe Stock
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