Kalenderblatt: 6.10.1948 Die "Ente" wird vorgestellt
"Polente" auf Streife: Für "Ente"-Fahrer ist ihr Gefährt mehr als nur ein bloßes Auto.
Zeltlager in den Weiten Afghanistans: Auf unserer Reise nach Indien im Jahr 1978 fuhren wir mit unserer Ente durch Afghanistan. Unser Zelt wurde dort aufgebaut, wo es uns gefiel. Hier zelteten wir in der Nähe Kabuls.
Reise mit unserer Ente nach Indien: Im Januar 1978 reisten Georg Mathiszig und Thomas Koch von Deutschland nach Indien, gelangten bis Rameswaran, an der Süd Spitze und Thomas fuhr alleine zurück nach Deutschland. Die Fahrt dauerte fast fünf Monate und es wurden ca. 30.000 km zurückgelegt, pannenfrei. Die Aufnahme wurde analog, mit Selbstauslöser in Madhya Pradesh gemacht.
In der Schneewüste Anatoliens: Wir fuhren im Januar 1978 aus Hamburg los und gelangten nach drei Tagen in Anatolien, wo uns die Schneewüste erwartete. Eine Weiterfahrt war nur mit Schneeketten möglich. Die Schneestrecke betrug ca. 1000 km. Unsere ständigen Begleiter waren die bulgarischen LKW-Kolonnen, die nach Iran wollten. Einer von uns fuhr, der andere schlief hinten mit voller Montur, selbst die Stiefel wurden nicht ausgezogen.
Reise nach Indien 1978, Khajuraho: Auf unserer Reise nach Indien haben Georg und ich einen wochenlangen Aufenthalt in Khajuraho, Zentralindien, eingelegt. Dort wurde gerade ein Tempeltanzfestival abgehalten, mit Bharata Natyam- und Kuchipudi-Beiträgen.
Fischeräuchern auf unserer Reise nach Indien mit der Ente: Auf unserer Reise nach Indien passierten wir Goa. Wir mieteten uns ein Auslegerboot und gingen fischen, denn es gab damals in Indien hauptsächlich Vegetarisches und nach zwei Monaten hatten wir genug von Bananen, Reis und Tomaten. Wir räucherten unseren Überschuss in einer improvisierten Kammer.
Der Joga-Guru aus Khajuraho: Auf dem Tempelgelände in Khajuraho liess sich dieser Joga-Guru nieder. Ich besuchte ihn auf der Rückfahrt meiner Reise mit der 2CV6-Ente durch Indien.
Mitten im "Dacoit-Gebiet" in Uttar Pradesh: Ein paar hundert Kilometer hinter Agra gabs es während der Fahrt plötzlich einen Knall. Unser Dach war abgeflogen. Wir rollten es notdürftig ein und fuhren ein Stück weiter, um einen ruhigen Rastplatz zu finden. Schließlich hielten wir mitten im Dacoit-Gebiet an, damit Georg, der sehr geschickt war das Dach wieder zusammennähen konnte. Zu dieser Zeit trieb sich in der näheren Umgebung Phoolan Devi, die "Königin der Banditen" herum. Wir haben sie (leider) nicht getroffen.
2CV, Rast am Strassenrand in Anatolien: Nachdem ich mit der Ente von Deutschland nach Indien und zurückfuhr, begab ich mich nach einem kurzen Arbeits-Aufenthalt in Deutschland wieder auf Reisen. Mit derselben 'Ente'. Diesmal reiste ich mit meiner Freundin Sabine Boras bis nach Afghanistan. Wir kamen bis nach Mazar-i-Sharif.
Auf der Rückfahrt trafen wir zwei Freunde verabredungsgemäss in Herat. Auch sie waren mit einer 'Ente', allerdings einer 2CV4, aus Hamburg kommend unterwegs nach Indien. Auch diese Fahrt verlief fast pannenfrei. In der Türkei hatten wir häufig 'Platten', also Löcher in den Reifen, denn mancher Werkstattsbesitzer streute Nägel auf die Strasse, um einen Boxenstopp zu erzwingen. Diesesmal fuhren wir circa 18.000 km.
Ente am Gardasee: Mit unserer heißgeliebten Ente haben wir eine wunderschöne Norditalien-Tour vollbracht. Die Ente hat problemlos alle Strecken gemeistert, vom alten Brenner Pass (mit 20 Kilometer den Berg hinauf, das "Tier" hat halt nur 28 PS) über Bergtouren am Gardasee bis hin zu den geraden Rennstrecken der Po-Ebene.
Nur ein Steinschlag hat die Original-Frontscheibe zerstört. Mit sehr viel Glück konnten wir jedoch eine kleine Citroen-Werkstatt finden, die tatsächlich eine Erstatzscheibe hatte und innerhalb von zwei Stunden eingebaut hat.