Kalenderblatt: 7.10.1949 - DER SPIEGEL
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Kalenderblatt: 7.10.1949 Gründung der DDR

Heute vor 58 Jahren, am 7. Oktober 1949, wurde aus der Sowjetischen Besatzungszone Deutschlands die Deutsche Demokratische Republik, die DDR. Bereits im Mai war die Bundesrepublik gegründet worden - nun war die staatliche Teilung Deutschlands besiegelt. Sie sollte 41 Jahre andauern.
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Stein auf Stein: Ein Soldat der Nationalen Volksarmee beaufsichtigt 1962 einen Bauarbeiter bei der Reparatur der Berliner Mauer an der Bernauer Strasse. Am 13. August 1961 rückten Verbände der NVA exakt um 0.00 Uhr aus, um den Bau der Barriere aus Beton durch Berlin zu beginnen und die Teilung Deutschlands endgültig festzulegen.

Foto: AP
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Der letzte DDR-Grenzer: Schaufensterpuppe in einem ehemaligen Grenzwachturm, der in eine Gedenkstätte umgewandelt wurde. Früher stand die Puppe bei Karstadt - heute schaut sie uniformiert aus einem Fenster des Wachturms. Manchmal erschrecken sich die Passanten, die vom Ufer des Kanals hochschauen. "Da steht noch einer und guckt", rufen sie

Foto: SPIEGEL ONLINE
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Protest in der DDR: Mit diesem selbstgefertigten Flugblatt protestierten DDR-Jugendliche 1980 gegen das neue Wehrdienstgesetz. Heimlich stellten sie etwa 2000 Flugblätter her, die sie in Berlin und Dresden verteilten.

Foto: Robert-Havemann- Gesellschaft
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Ehemaliges KGB-Gefängnis Potsdam Ecke Leistikowstraße/Große Weinmeisterstraße: Hier setzte der sowjetische Geheimdienst nach 1945 Verdächtige und politisch unliebsame Personen fest, etwa wegen "antisowjetischer Agitation". Auch nach Gründung der DDR 1949 blieb das Gefängnis unter russischer Kontrolle. Erst 1994 erhielt die evangelische Kirche das Gebäude zurück, inzwischen dient es als Gedenkstätte und soll in seinem jetzigen Zustand als Erinnerungsort an totalitäre Herrschaftsmethoden erhalten bleiben.

Foto: Memorial Deutschland e. V.
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Grenzübergang Bornholmer Straße: Am Abend des 9. November 1989 wussten die DDR-Grenzer am Grenzübergang Bornholmer Straße nicht, wie sie reagieren sollten. Am Übergang drängelten sich Tausende. Schließlich erhielten sie die Weisung, Aufsässigen einen Stempel in den Pass zu hauen und sie über die Grenze zu lassen - ihnen die Rückkehr aber zu verwehren. Am Grenzübergang kam es danach zu tumultartigen Szenen. Die Ost-Berliner sahen, dass einige Menschen die Grenze überquerten. Sie ahnten nicht, dass jeder Pass ungültig gestempelt und diesen DDR-Bürgern ohne ihr Wissen die Staatsbürgerschaft entzogen wurde.

Foto: SPIEGEL TV
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Warnschild: Ein Bild vom August 1984 zeigt ein Schild mit der Aufschrift "Achtung, Sie verlassen jetzt West-Berlin" vor der Mauer am Brandenburger Tor in Berlin. Am 13. August 1961 hatten DDR-Streitkräfte unter dem Decknamen "Aktion Rose" damit begonnen, den Ostteil der Stadt zunächst mit Straßensperren aus Stacheldraht in Richtung Westen abzuriegeln. Der Bau des "antifaschistischen Schutzwalls" besiegelte die Teilung Deutschlands, die erst am 9. November 1989 mit dem friedlich erzwungenen Fall der Berliner Mauer endete.

Foto: Wolfgang Kumm/ DPA
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