Kalifornien Folter, schwere Misshandlung, Kindesgefährdung
Ein kalifornische Ehepaar, das seine 13 Kinder unter grausamen Bedingungen gefangengehalten haben soll, hat die Vorwürfe bei der Anklage vor Gericht zurückgewiesen.
Die Eltern hätten auf "nicht schuldig" plädiert, teilte Staatsanwalt Mike Hestrin mit. Im Falle einer Verurteilung in allen Anklagepunkten drohten den Eltern jeweils 94 Jahre bis lebenslängliche Haft.
Schaulustige vor dem Haus im kalifornischen Perris, in dem die Polizei die 13 verwahrlosten Kinder und junge Erwachsene fand.
Den Behörden zufolge ist noch unklar, wie lange die Betroffenen unter unzumutbaren Umständen in dem Haus ausgeharrt hätten, bevor es der 17-jährigen Schwester gelang, aus dem Haus zu fliehen und die Polizei zu alarmieren.
Tatverdächtig sind die Eltern Louise Anna und David Allen Turpin. Sie müssen sich nun wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen und Kindswohlgefährdung vor Gericht verantworten. Sie seien auf Nachfrage "nicht in der Lage gewesen, einen logischen Grund dafür anzugeben, dass ihre Kinder in dieser Weise festgehalten wurden", sagte ein Polizeisprecher.
Das Paar soll mit geschätzt 500.000 Dollar verschuldet gewesen sein und schon im Jahr 2011 Insolvenz angemeldet haben.