Tod von Kate Steinle "Wir waren der perfekte Sturm"
Freispruch für José Inés García Zárate: Dem 45-Jährigen wurde vorgeworfen, Kathryn Steinle ermordet zu haben. Die Geschworenen folgten der Argumentation der Verteidigung, wonach der Angeklagte die 32-Jährige aus Versehen erschossen habe.
Der Fall war in den USA kontrovers diskutiert worden, weil US-Präsident Donald Trump ihn in seiner Präsidentschaftskampagne als abschreckendes Beispiel gegen illegale Einwanderung herangezogen hatte.
Der Angeklagte lebt als illegaler Einwanderer in den USA. Strafverteidiger Jeff Adachi sagte dass "seit Tag 1" zahlreiche Falschinformationen zu dem Fall kursierten. Trump habe behauptet, dass es sich um einen absichtlichen Schuss gehandelt habe.
Der Vater des Opfers, Jim Steinle (Mitte), reagierte laut "San Francisco Chronicle" traurig und schockiert. Mutter Liz Sullivan (rechts) hatte sich bereits im September 2015 in einem Interview mit dem "San Francisco Chronicle" geäußert. Ihr Fall sei genau das gewesen, was Donald Trump gebraucht habe. "Wir waren der perfekte Sturm für diesen Mann."