Kalt, Winterbach, Eisdorf (Fotos) - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Freibad, Wandern, Sommerfest Was tun, wenn es in Kalt warm ist?

Bei dieser Hitze versprechen ein paar kleine Orte große Abkühlung. Was ist dort los, wo Deutschland dem Namen nach richtig schön kalt ist? Fünf Menschen verraten ihre schönsten Freizeit- und Ausflugstipps für heiße Sommertage.
1 / 8

Ab ins Freibad: Es gibt in Deutschland Orte, die auch bei hohen Temperaturen verlockend kühl klingen - zum Beispiel Eisdorf, Schneeberg und Winterbach. Doch im Sommer suchen die Einwohner genauso nach einer Abkühlung wie anderswo.

2 / 8

"Wir produzieren seit gut acht Jahren veganes Bio-Eis", sagt Angelika Bruner, die in Winterbach eine Eisdiele führt. "In den vergangenen Tagen ist die Nachfrage ziemlich angestiegen."

Foto: Bruna-Eis
3 / 8

Fachwerk und Apfeleis: In Winterbach findet im Sommer rund um den 1789 errichteten Neptunbrunnen das Brunnenfest statt - und Angelika Bruna wird an einem mobilen Eisstand ihre besten Sorten verkaufen.

Foto: Ralf Klamann
4 / 8

Bei Kaltennordheim gibt es sogenannte Eislöcher: "In einem Waldstück dringt kühle Luft aus einem Spaltensystem zwischen Basaltsteinen vulkanischen Ursprungs hervor", sagt Bürgermeister Erik Thürmer. "Hier ist bis in den Frühsommer noch Eis zu sehen, die Temperaturen sind ganzjährig deutlich frischer."

Foto: Katja Schramm
5 / 8

"Aber der kühlste Ort ist sicher der Keller der Rhönbrauerei. Dort kann man sich auch von innen abkühlen. Da ich als Bürgermeister viel dienstlich im Auto unterwegs bin, ist mein Favorit das Rhöner Fahrtbier, das ist alkoholfrei und sehr erfrischend."

Foto: Katja Schramm
6 / 8

Auch ein Schwimmbad gibt es in Kaltennordheim.

Foto: Katja Schramm
7 / 8

Odenwald (Symbolfoto): Der höchste Punkt der Gemeinde Schneeberg ist der Gipfel des Winterbergs mit 471 Metern. "Wir haben einige kühle Orte hier, weil wir mitten im Odenwald liegen", sagt Erich Kuhn, Erster Bürgermeister von Schneeberg. "Viele Dutzend Kilometer schattige Wanderwege führen in alle Richtungen."

8 / 8

"Wird es den Eisdorfern in der Sommerhitze zu heiß, bietet meine Kirche St. Georg mit ihren 250 Jahre alten dicken Mauern Abkühlung", sagt Pastor Wolfgang Teicke. "Das Gebäude hält die Kühle des Winters und Frühjahres ganz gut."

Foto: Teicke
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?