Kalter Krieg Eine Lücke in der Berliner Mauer!
Mitten in Berlin: Ein DDR-Grenzsoldat verfolgt Ende April 1988 den Abbau des Zaunes am Lenné-Dreieck in Berlin. Er gestattete mir, ihn und das Geschehen zu fotografieren.
Rückzug: Der auf einem Militär-Lkw montierte Kran zieht Betonpfähle aus dem Lenné-Dreieck, um das Gelände für die Übergabe an Berlin (West) zum 1. Juli 1988 vorzubereiten. Die Pfähle wurden anschließend durch eine für diesen Zweck geschaffene Lücke in der Mauer am Potsdamer Platz in den Osten transportiert.
DDR-Pioniere räumen das Lenné-Dreieck: Zwei Grenzsoldaten der DDR beobachten den Lkw-Verkehr der Baufahrzeuge zwischen dem Lenné-Dreieck und dem Potsdamer Platz. Im Hintergrund ist die Mauer am Potsdamer Platz zu erkennen, aus der zu diesem Anlass einige Betonelemente entfernt und später wieder eingefügt wurden.
Pflasterstein vom Lenné-Dreieck: Das Bild zeigt einen Pflasterstein aus dem Gehweg des damals zu Ostberlin gehörenden Lenné-Dreiecks. Ich war mit meinen Schülern auf Studienfahrt in Berlin und habe ihn als Souvenir mitgenommen. Nach der Maueröffnung nahm ich zwei Jahre später einen Stein von der Gegenseite, also vom Potsdamer Platz, mit.
Pflasterstein vom Potsdamer Platz: Nachdem ich zwei Jahre zuvor einen Pflasterstein aus dem Gehweg am Lenné-Dreieck auf der Westseite als Souvenir mitgenommen hatte, konnte ich nach der Maueröffnung (1989) im November 1990 während einer erneuten Studienfahrt das Gegenstück vom Potsdamer Platz mitnehmen. Beide Steine sind für mich Symbole der Wiedervereinigung.