Kambodscha: Ein Auswanderer berichtet - DER SPIEGEL
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Neue Heimat Phnom Penh Chaotisches Kambodscha

Der Mekong ist sein zweites Zuhause: Seit vier Jahren lebt Tobias Bergner, 43, in Kambodscha und arbeitet auf Flussfahrtschiffen. Das Leben im Ausland findet er chaotisch - trotzdem will er nicht zurück.
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Tobias Bergner hat sich schon während seines Studiums Geld in der Gastronomie verdient. Ein Sabbatical auf den Kaimaninseln dehnte er auf drei Jahre aus - und brach sein Studium dann ab.

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Er lebte auf verschiedenen Kontinenten, bevor es ihn vor einigen Jahren nach Asien verschlug. Hier arbeitet Bergner als Hotelmanager von Flussfahrtschiffen in Phnom Penh.

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Bergner kann sich nicht vorstellen, nach Deutschland zurückzukehren. Er habe nur Abitur und damit komme er wahrscheinlich nicht gegen die Konkurrenz an.

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Das Leben in Phnom Penh findet der deutsche Auswanderer oft ziemlich chaotisch und versteht vieles nicht. Wenn er im Anzug Roller fährt, wird er nie von der Polizei angehalten. Trägt er Shorts und Flipflops - dann schon.

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Am Strand von Kambodscha: Die Natur entschädigt für vieles. Nach einem Einsatz auf einem Schiff, macht Bergner meist erst einmal eine Woche Urlaub am Strand.

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Bergner fühlt sich sehr wohl in der neuen Heimat. An das schöne Wetter und die Wärme hat er sich sehr schnell gewöhnt.

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Phnom Penh aus der Luft. Bergner wohnt in einem Hochhaus direkt am Fluss.

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Leider falle es Bergner nicht leicht, Freundschaften aufzubauen. Doch er sagt auch, er könne sich in Kambodscha nur auf Englisch verständigen.

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Wenn Bergner Urlaub hat, legt er diesen um die Ferien seiner Tochter. Dann fliegt er nach Deutschland, holt sie ab und bereist mit ihr asiatische Länder.

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