Kampf der Geschlechter "Ein erotischer Tanz"
Shere Hite 2006: Die unorthodoxe Sexualforscherin und lustvolle Feministin lebt sein Ende der achtziger Jahre in Europa. Sie wurde 1996 deutsche Staatsbürgerin.
dpa
"Auch ich...": Noch in den achtziger Jahren war frauenfeindliche Werbung auch in Deutschland gang und gäbe - hier an einer Fahrschule in Essen 1983.
Nacktprotest im Gericht: Dass Frauen sich an die tradierten Geschlechterrollen niccht mehr hielten und mit ihrer Sexualität statt schamhaft auch offensiv umgingen - wie diese Studentinnen, die 1968 "oben ohne" in einem hamburger Gericht demonstrierten - war für viele Männer in den späten sechziger und in den siebziger Jahren schwer zu verkraften.
Vom Model zur Feministin: Die Amerikanerin Shere Hite posierte als Model für dämliche frauenfeindliche Werbekampagnen bevor Sie ihren Feldzug zur Befreiung der Frau von männlich geprägtem Sexualverhalten begann.
Aufklärung: Wohl der einflussreichste Sexual-Aufklärer im Deutschland der Sechziger war Oswald Kolle, dessen Film "Deine Frau, das unbekannte Wesen" von viele als skandalös empfunden wurde - und von vielen anderen als befreiend.
Deutsche Amerikanerin: Shere Hite präsentiert ihre Autobiographie "Report in eigener Sache - Mein Leben, Sex und Politik" 1995 in der Bonner Kunsthalle. Ein Jahr später nahm sie die deutsche Staatsbürgerschaft an.