Kampf der Geschlechter - "Ein erotischer Tanz" - DER SPIEGEL
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Kampf der Geschlechter "Ein erotischer Tanz"

Sie kämpfte gegen die Männerherrschaft im Bett, brachte den Frauen den Spaß an der Lust: Die Autorin Shere Hite rief vor gut dreißig Jahren mit ihrem Bestseller "Hite-Report" zur Revolution beim Sex auf. In ihrem Heimatland USA wurde sie dafür so angegriffen, dass sie nach Deutschland auswanderte. Diese Woche wird die Geschlechterrollen-Revolutionärin 65 Jahre.
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Shere Hite 2006: Die unorthodoxe Sexualforscherin und lustvolle Feministin lebt sein Ende der achtziger Jahre in Europa. Sie wurde 1996 deutsche Staatsbürgerin.

Foto:

dpa

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"Auch ich...": Noch in den achtziger Jahren war frauenfeindliche Werbung auch in Deutschland gang und gäbe - hier an einer Fahrschule in Essen 1983.

Foto: Reinhard Krause
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Nacktprotest im Gericht: Dass Frauen sich an die tradierten Geschlechterrollen niccht mehr hielten und mit ihrer Sexualität statt schamhaft auch offensiv umgingen - wie diese Studentinnen, die 1968 "oben ohne" in einem hamburger Gericht demonstrierten - war für viele Männer in den späten sechziger und in den siebziger Jahren schwer zu verkraften.

Foto: (c) Kai Greiser
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Vom Model zur Feministin: Die Amerikanerin Shere Hite posierte als Model für dämliche frauenfeindliche Werbekampagnen bevor Sie ihren Feldzug zur Befreiung der Frau von männlich geprägtem Sexualverhalten begann.

Foto: Getty Images
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Aufklärung: Wohl der einflussreichste Sexual-Aufklärer im Deutschland der Sechziger war Oswald Kolle, dessen Film "Deine Frau, das unbekannte Wesen" von viele als skandalös empfunden wurde - und von vielen anderen als befreiend.

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Deutsche Amerikanerin: Shere Hite präsentiert ihre Autobiographie "Report in eigener Sache - Mein Leben, Sex und Politik" 1995 in der Bonner Kunsthalle. Ein Jahr später nahm sie die deutsche Staatsbürgerschaft an.

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