Kampf gegen Doping: Blutproben im Labor - DER SPIEGEL
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Kampf gegen Doping Blutproben im Labor

Erstmals ist ein Sportler des Dopings mit dem Wachstumshormon HGH überführt worden. Der Nachweis der Manipulation bleibt aber schwierig. Bei den Olympischen Spielen ist bisher noch kein Sünder aufgefallen.
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Erstmals ist ein Leistungssportler des Dopings mit dem Wachstumshormon HGH überführt worden. Der britische Rugbyspieler Terry Newton wurde bis 2011 gesperrt. Bei den Olympischen Winterspielen von Vancouver wurde bislang kein Sportler des HGH-Dopings überführt.

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Direkt am olympischen Eisstadion haben sich die Kontrolleure in Vancouver ihr Labor eingerichtet. Hier lagern die Proben.

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An der Doping-Kontrollstation ist in Vancouver offiziell kein Vorbeikommen. Bisher wurde noch kein Sünder erwischt.

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Der Nachweis von HGH-Doping ist sehr schwierig, weil die Einnahme nur maximal 48 Stunden lang nachweisbar ist.

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Die Dopingfahnder rechnen daher auch nicht damit, dass sie schon während der Spiele Doper erwischen.

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Die Proben werden allerdings acht Jahre lang eingelagert. Man könnte mit verbesserten Methoden also auch Jahre später noch Täter überführen.

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Beim Institut für Biochemie in Köln wird der Hormon-Test schon seit einem Jahr angewendet. Hunderte von Proben wurden hier schon auf HGH untersucht.

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Der Wettlauf der Dopingfahnder gegen die Dopingärzte geht auch in Vancouver weiter. Ein IOC-Sprecher hat sich während der Spiele allerdings skeptisch geäußert, ob der Kampf gegen Doping letztlich zu gewinnen ist.

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