Kampf um Libyen aus dem Fotoalbum eines Gaddafi-Soldaten
Ashraf M. war Soldat der Gaddafi-Armee. Am 19. März rückte er mit einem Konvoi von Panzern und Geländewagen auf Bengasi vor - und geriet in die erste Angriffswelle französischer und britischer Flieger.
Nach seiner Ausbildung wurde Ashraf M. dem ältesten Sohn Gaddafis als Personenschützer zugeteilt. Das Foto zeigt Ashraf (links) und Mohammed al-Gaddafi bei einem Fußballspiel.
Ashraf M. (rechts) und sein irakischer Trainer bei einem Wettbewerb für Bodybuilder in Tripolis im Jahr 2009. Ashraf gewann und wurde für das panafrikanische Finale vorgeschlagen, musste aber wegen einer Magenoperation absagen.
Ashraf M. und die Gaddafi-Truppen rückten auf Bengasi vor - ohne auf nennenswerten Widerstand zu treffen. Doch dann griffen die Kampfflugzeuge der westlichen Allianz und bombardierten die Stellungen der libyschen Armee und den Panzerkonvoi.
Im Westen Bengasis schwenken Rebellen triumphierend ihre Flagge über dem Wrack eines abgeschossenen Panzers.
Auf der Straße von Bengasi nach Adschdabija explodiert nach einem Luftangriff ein Fahrzeug.
Zurück bleiben die Trümmer und brennenden Wracks des Regierungskonvois.
Jubel unter den Aufständischen am Stadtrand von Bengasi. Der Einsatz der Amerikaner, Briten und Franzosen hat die Küstenstadt buchstäblich in letzter Minute vor dem Einmarsch der libyschen Armee bewahrt.
Triumph für den Fotografen: Rebellen klettern auf einen von den Regierungstruppen erbeuteten Panzer. Ein Mann setzt sich rittlings auf das Kanonenrohr.
Gegen die Feuerkraft der Amerikaner und Europäer können die Soldaten Gaddafis nichts ausrichten. Als immer mehr Fahrzeuge ihres Konvois getroffen werden, befehlen die libyschen Kommandeure den Rückzug.
Kampf um Bengasi: Ein Mig-Jet wird über der Stadt getroffen und stürzt ab.
Die Rebellen in Bengasi haben keine schweren Waffen. Doch mit ihren Raketen gelingt es ihnen, zwei Jets Gaddafis abzuschießen.