Kampfschwimmer trainieren in Lehnin Häuserkampf - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Kampfschwimmer Häuserkampf in Lehnin

Internationale Streitmacht gegen Guerilla: So sieht der Krieg von heute oft aus und er ist mit militärischer Überlegenheit nicht zu gewinnen. Auch bei der Bundeswehr wächst die Bedeutung von Spezialkräften, die den Feind mit den eigenen Waffen schlagen - wie die Kampfschwimmer der Marine.
1 / 14

Sägefisch, Fallschirm und Eichenlaub - das Abzeichen der Kampfschwimmer. Auf dem Truppenübungsplatz im brandenburgischen Lehnin trainieren sie Häuserkampf.

Foto: MARCO-URBAN.DE
2 / 14

Einsatzbesprechung: Die Ortskampfanlage 1 in Lehnin heißt im Übungsszenario Rauhberg - ein Dutzend Straßen, etwa 70 Häuser. Die Kampfschwimmer sollen ein Hochhaus am Ortsende einnehmen.

Foto: MARCO-URBAN.DE
3 / 14

Dienstwagen der Kampfschwimmer: der leicht gepanzerte Mowag Eagle, ein neun Tonnen schwerer Transporter auf der Basis des amerikanischen Humvee.

Foto: MARCO-URBAN.DE
4 / 14

"Einsickern" heißt die erste Phase der Operation - unentdeckt an den Zielort heranpirschen, immer in Deckung, immer schussbereit.

Foto: MARCO-URBAN.DE
5 / 14

Der Ablauf ist hundertfach einstudiert: Deckung geben, vorrücken, Deckung geben, nachrücken.

Foto: MARCO-URBAN.DE
6 / 14

Rund 30 Kilogramm schultern die Kampfschwimmer bei ihren Einsätzen - Waffen, Munition, Funkgerät, Splitterweste - und der Breacher schleppt sogar einen Vorschlaghammer mit, um am Ziel die Tür einzuschlagen.

Foto: MARCO-URBAN.DE
7 / 14

Erstes Ziel der Operation - die Bäckerei von Rauhberg, ein Waffenarsenal des Feinds. Die Stahltür wird gesprengt, das Gebäude gestürmt.

Foto: MARCO-URBAN.DE
8 / 14

Scharfschützen sichern das Vorrücken der Häuserkämpfer.

Foto: MARCO-URBAN.DE
9 / 14

OKA 1, die Ortskampfanlage 1 in Lehnin, ist als Ruinenstadt gebaut - mit Häusern ohne Dächer und Fenster. Gefechtslärm kommt aus Lautsprechern, der Feind existiert nur als Simulation - ferngesteuerte Scheiben klappen in den Fensterhöhlen hoch.

Foto: MARCO-URBAN.DE
10 / 14

Ziel Nummer zwei, das Gerichtsgebäude von Rauhberg: Wieder wird die Tür mit einer Sprengladung aufgebrochen.

Foto: MARCO-URBAN.DE
11 / 14

Als die Insurgents aus dem Wald hinter Rauhberg attackieren, fordern die Kampfschwimmer Verstärkung aus der Luft an: BO-105-Helikopter, auf den Kufen stehen Scharfschützen, die den Weg für den Rückzug freischießen.

Foto: MARCO-URBAN.DE
12 / 14

Rückzug aus Rauhberg, Kampfschwimmer sichern den Abtransport eines Verwundeten. Ihre Standardwaffe ist das G-36-K- Sturmgewehr.

Foto: MARCO-URBAN.DE
13 / 14

Ein Verwundeter, die Kampfschwimmer fordern den großen CH53-Hubschrauber vom Heer an, der über den Wäldern hinter Rauhberg auf Stand-by kreist.

Foto: MARCO-URBAN.DE
14 / 14

Hauptbootsmann Lauf, Regisseur der Übung, erklärt in der Nachbesprechung, was gut geklappt hat und was schiefgelaufen ist.

Foto: MARCO-URBAN.DE
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?