Legalisierungsdebatte Kiffertag in Kanada
"Gras": Eine junge Frau rauchte am sogenannten Kiffertag einen Joint in der kanadischen Hauptstadt Ottawa.
Kanadas Regierung um Premierminister Justin Trudeau kündigte unterdessen an, im Frühjahr 2017 ein Gesetz verabschieden zu wollen, das Marihuana-Konsum legalisiere - ein Wahlversprechen des liberalen Politikers.
Eine Frau schwenkte eine Fahne, die der Nationalflagge Kanadas ähnelt - freilich wurde das Ahornblatt durch ein Marihuana-Blatt ersetzt. Auf dem Parlamentshügel von Ottawa kamen Hunderte Menschen zusammen.
Auch in anderen kanadischen Städten versammelten sich Tausende Menschen am "420 Day", um Joints zu rauchen. Dieses Bild stammt aus Toronto.
Ein ähnliches Bild bot sich in Vancouver: Am 4/20, wie der 20. April unter anderem in Kanada genannt wird, treffen sich an vielen Orten der Welt Cannabis-Fans, um sich genau um 4.20 Uhr nachmittags einen Joint anzuzünden.
Ein Mann bot am Strand von Vancouver Hasch-Brownies an: ein Festtag des Rausches.
Händler hatten Verkaufsstände für Gras aufgebaut. Kritik an den Legalisierungsvorhaben der Regierung kam von der Opposition, die vor Gefahren für die Jugend des Landes warnte.
Die Polizei beobachtete das Treiben vom Wasser aus. Meist toleriert sie den jährlichen Gesetzesbruch.
Am Kiffertag in Vancouver gab es auch Auftritte von Musikern und Rednern.
Entspannte Atmosphäre: Auch das Wetter in Vancouver spielte mit.