Havarierte Öltanker Die tödliche Mischung von Öl und Salzwasser
"Amoco Cadiz" versinkt im Meer: Wie die "African Queen" brach auch der Tanker "Amoco Cadiz" in der Mitte durch. Er versank im März 1978 vor dem französischen Portsall. Tausende Tonnen Öl liefen aus und verseuchten die Küste über Jahre.
Kampf gegen das Öl: Helfer versuchen im Dezember 1999 den Strand der Insel Noirmoutier vor der französischen Atlantikküste zu reinigen. Zwei Wochen zuvor war der Tanker "Erika" havariert. 11,4 Millionen Liter Öl waren dabei aus dem Wrack ausgelaufen.
Ein letztes Aufbäumen: Von einem französischen Marine-Flugzeug wurde dieses Bild des untergehenden Öltankers "Erika" aufgenommen. Das Schiff sank am 13. Dezember 1999 vor der französischen Atlantikküste und verlor dabei 11,4 Millionen Liter Öl. Der Untergang der "Erika" löste Frankreichs bisher schlimmste Umweltkatastrohe aus.
Untergang vor Alaska: Ausgelaufenes Öl des Tankers "Exxon Valdez" strömte im April 1989 ins Meer vor Alaska. Am 24. März war das Schiff auf Grund gelaufen und verursachte eine der schlimmsten Umweltkatastrophen aller Zeiten. 40 Millionen Liter Öl liefen aus und verpesteten die Küste über Jahre. Bis heute haben sich Flora und Fauna nicht vollständig erholt.
Kapitän Marquardt: Als die "African Queen" 1958 vor Ocean City sank, war Thomas Marquardt noch Matrose. Der heutige Kapitän kämpfte damals an Deck des Super-Tankers darum Schlimmeres zu verhindern. Trotzdem fühlt er sich noch heute schlecht, wenn er daran denkt wie viele Existenzen in der Nacht mit dem Schiff untergingen. Denn auf die Havarie folgte eine schwere Ölpest.
Schwarzer Schlick: Tausende Kilometer der Küste von Alaska waren von Öl verseucht, nachdem der Tanker "Exxon Valdez" am 24. März 1989 dort gesunken war. Für die Umwelt und die Bewohner war der Untergang eine Katastrophe.
Verzweifelter Versuch: Ein Ölteppich breitet sich am 26. März 1989 um die auf Grund gelaufene "Exxon Valdez" aus, während die kleinere "Exxon Baton Rouge" versucht, das in dem Tanker verbliebene Öl abzupumpen. Insgesamt 40 Millionen Liter Öl liefen in den folgenden Wochen aus dem havarierten Schiff aus und verseuchten die Westküste von Alaska über Jahre.
Durchgebrochen: Der Öltanker "Prestige" sank, in zwei Teile gebrochen, am 19. November 2002 vor der spanischen Atlantikküste.
Trauriges Schicksal: Ein ölverschmierter Vogel versucht mit den Flügeln zu schlagen. Der am 19. November 2002 gesunkene Tanker "Prestige" hatte vor der Nordwestküste Spaniens von seiner Ladung von 77.000 Tonnen Öl, 3000 Tonnen verloren. Bei der Havarie der "African Queen" sah es an den Stränden von Ocean City ähnlich aus.
Öl am Strand: Ein Paar steht an einem Warnschild vor dem Strand von Freshwater West Bay in Süd-Wales im Februar 1996. Draußen auf dem Meer kann man noch den Tage vorher auf Grund gelaufenen Tanker "Sea Empress" sehen. Das Schiff verlor vor der britischen Küste 50.000 Tonnen Rohöl.
Rettungsaktion: Ein Rettungshubschrauber holt die letzten Mitglieder der Mannschaft von Bord der "Sea Empress". Der Tanker verlor, nachdem er im Februar 1996 vor St. Ann's Head in South Wales auf Grund gelaufen war, über 50.000 Tonnen Rohöl.
Nach dem Untergang: Helfer versuchen am 27. Februar 1996 den ölverseuchten Strand von West Angle Bay in West-Wales zu reinigen. Zwei Wochen zuvor war der Tanker "Sea Empress" vor der britischen Küste auf Grund gelaufen und hatte dabei 50.000 Tonnen Öl verloren.
Strandreinigung: Helfer versuchen den Strand von Kilpassen in Süd-Wales vom Öl zu befreien. Einige Tage zuvor war vor der britischen Küste der Tanker "Sea Empress" auf Grund gelaufen und hatte 50.000 Tonnen Rohöl verloren. Im Hintergrund des Bildes: eine Raffinerie des Energiekonzerns Texaco.
Untergang der "Torrey Canyon": Eine Luftaufnahme des amerikanischen Tankers "Torrey Canyon", der am 27. März 1967 vor der englischen Küste zerbrach und sank.