Kapitäne erzählen - DER SPIEGEL
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Kapitäne erzählen Heiße Miezen statt frischem Fisch

Den Fang hatte er sich anders vorgestellt: Nicht nur, das Kapitän Heinz Pallentin von den Grönländern auf einen Felsen gelotst wurde - während der anschließenden Reparaturarbeiten verwandelte sich sein Fischdampfer in ein Loveboat.
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Kapitän Heinz Pallentin: geboren 1930 in Haffwerder (Ostpreußen), gilt unter Fischdampferkapitänen als Legende. Niemand fing so viel Fisch wie "Hein". Als Matrose ging er in einem Sturm mitsamt Netz über Bord, konnte sich aber festhalten und überlebte. 1956 erwarb er das Kapitänspatent und übernahm schon mit 28 Jahren sein erstes Schiff, den Seitenfänger "Stuttgart". 1973 übernahm er das Fabrikschiff "Mainz", das er bis zu seiner Pensionierung führen sollte. Pallentin hat drei Kinder. Er lebt in Cuxhaven.

Foto: Heinz Pallentin
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Schutz der Küsten: Ein Offizier der kanadischen Küstenwache auf Patroullienfahrt im Juli 2008. Früher konnte jeder fischen, wo er wollte. Mit der Zeit begannen allerdings Länder wie Island, Grönland und Kanada ihre Hoheitszonen auszudehnen und ihre fischreichen Küsten zu schützen. Schiffe anderer Nationen sind seitdem nicht mehr gerne gesehen.

Foto: AP
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Gefundenes Fressen: Möwen machen sich im Mai 2008 über ein volles Netz des Fischdampfers "Ville de Pornic" vor der Westküste Frankreichs her. Es sind jedoch nicht die Möwen, die den Fischern die Arbeit schwer machen: Die Fischfang-Bestimmungen einzelner Länder sind im Laufe der Jahre immer rigider geworden.

Foto: REUTERS
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Auf dem Trockenen: Transportcontainer mit Heringen im Januar 2004 auf einem Schiff vor Sassnitz. In den vergangenen Jahren wurden die Höchstfangmengen immer stärker reduziert.

Foto: dpa
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Vor Anker: Ein russisches Fischereischiff, das im Oktober 2005 von der norwegischen Küstenwache bei Spitzbergen wegen illegalem Fischtransport festgesetzt wurde.

Foto: dpa
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Fischdampfer: Ein isländischer Fischtrawler fährt im Februar 2003 auf seinem Weg nach Bremerhaven in die gerade über der Nordsee aufgehende Sonne.

Foto: dpa
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Fischereihafen Rostock: Mehr als ein Dutzend Fischtrawler der "Mecklenburger Hochseefischerei" und des deutsch-russischen Joint-Venture-Unternehmens "Piro-Fisch" nutzen im Januar 2000 die Winterpause bis zum Beginn der anstehenden Fangsaison im Hafen von Rostock für Reparaturarbeiten.

Foto: dpa
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