Karacke "Holigost": - DER SPIEGEL
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"Holigost": 600 Jahre altes Kriegsschiff (Fotos) Fahndung nach 600 Jahre altem Kriegsschiff

Archäologen machen sich daran, ein Kriegsschiff von Heinrich V. zu untersuchen. Es ist ein spannender Blick 600 Jahre zurück: Fast hätte Heinrich mit Schiffen wie der "Holigost" die europäische Geschichte umgeschrieben.
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Zeichnung einer Karacke: Die Segelschiffe wurden am Ende des Mittelalters gebaut. Die bislang nicht geborgene "Holigost" war solch ein Kriegsschiff und bei den Franzosen gefürchtet.

Foto: Historic England/ John Vallender
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Fluss Hamble in Südengland: An dieser Stelle wurde bereits die "Grace Dieu" entdeckt - und vermutlich liegt hier auch die Holigost tief im Schlamm. Sie wurde für König Heinrich V. gebaut und sank vermutlich im Jahr 1422.

Foto: Historic England/ James O. Davies
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Kriegsschiff (ca. 1420): Im Mittelalter ähnelte der Seekrieg dem Kampf an Land. Die feindlichen Schiffe seien zusammengebunden worden und die Soldaten kämpften mit Pfeil und Bogen sowie mit Schwertern und anderen Handwaffen, erklärt der Historiker Ian Friel.

Foto: British Library Board
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Zeichnung der "Holigost": Bis zu 200 Seeleute manövrierten die 750-Tonnen-Festung. Sieben Kanonen starrten den französischen Feinden entgegen.

Foto: Historic England/ John Vallender
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Flotte von König Edward IV. (Gemälde von ca. 1475): Die Denkmalschutzorganisation Historic England will die Überreste der "Holigost" eingehend untersuchen.

Foto: British Library Board
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Französische Flotte (ca. 1470): Mit der "Holigost" wären beinahe die englischen Besitzungen in Frankreich zurückerobert worden. Dies hätte England zu einer europäischen Kontinentalmacht erhoben.

Foto: British Library Board
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Seegefecht im Mittelalter: Die feindlichen Schiffe wurden zusammengebunden und die Soldaten kämpften mit Pfeil und Bogen sowie mit Schwertern und anderen Handwaffen.

Foto: British Library Board
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Karacke auf dem Weg nach Lissabon (1461): Sofern das Holz eines Wracks unter Wasser liegt, bleibt es gut erhalten.

Foto: British Library Board
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Englische Flotte (circa 1470): Wie viel von der "Holigost" noch übrig ist, könne man im Moment nicht sagen, gibt Historiker Friel zu. Doch er schätzt die Chancen, zumindest den Schiffsrumpf zu finden, ganz gut ein.

Foto: British Library Board
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