Karbonisierung: Schnelle Kohle - DER SPIEGEL
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Karbonisierung Schnelle Kohle

Max-Planck-Forscher haben eine Methode entwickelt, Pflanzenreste in Kohlepulver zu verwandeln. Sie funktioniert einfach und ist enorm effizient. Binnen Stunden geschieht, wofür die Natur Jahrmillionen braucht.
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Druckbehälter: "Hydrothermale Karbonisierung" nennen die Wissenschaftler ihre Prozedur. Zwölf Stunden bei einer Temperatur von 180 Grad Celsius unter Zugabe von Zitronensäure als Katalysator genügen, um die Biomasse eine Verwandlung vollziehen zu lassen, die in einem Kohleflöz mehrere Millionen Jahre dauerte

Foto: Deutsche Welle
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Entscheidender Vorteil: Die Karbonisierung der Golmer Forscher erhält nahezu den gesamten in der Pflanze gespeicherten Kohlenstoff, der bei anderen Verfahren zu großen Teilen als gasförmiges Kohlendioxid entweicht

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Kohlenstoff: Unter Hitze und Druck verändert sich die Molekularstruktur der Pflanzen. Ihre Grundbausteine Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff gehen andere Verbindungen ein. Übrig bleibt nahezu reiner Kohlenstoff, meist als feiner Staub, sowie Wasser

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Pinienzapfen (Detail): Pflanzenreste verschiedenster Herkunft - vom Tannenzapfen bis zur Apfelsinenschale - taugen für die Karbonisierung. Die Methode verwertet die gesamte Biomasse, nicht bloß die Fruchtkörper

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