Karl Arnold - DER SPIEGEL
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Karl Arnold Das Scheitern des Adenauer-Rivalen

Karl Arnold galt gleichzeitig als Gegenspieler und potentieller Nachfolger von Konrad Adenauer. Dann verlor der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen sein Amt durch ein konstruktives Misstrauensvotum. Seine Rückkehr an die Macht endete tragisch. Von Stefan Appelius
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Karl Arnold: Von 1947 bis 1956 war Karl Arnold Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen. Das Foto wurde etwa 1956 aufgenommen - in jenem Jahr verlor Arnold als erster Spitzenpolitiker der Bundesrepublik sein Amt durch ein konstruktives Misstrauensvotum.

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Parlamentseröffnung 1949: Bundeskanzler Konrad Adenauer (mit Zylinder) mit Bundesratspräsident Karl Arnold (links) und Fritz Schäffer (CSU) bei der feierlichen Eröffnungssitzung des Deutschen Bundestages am 7. September 1949 in Bonn.

Foto: dpa
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Wirtschaftsratssitzung: Als Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen nahm Karl Arnold (links) an einer Tagung des Bizonen-Wirtschaftsrats im Juni 1947 in Frankfurt am Main teil. Das Foto zeigt ihn im Gepräch mit seinen Amtskollegen Christian Stock (rechts), Hessen, und Hermann Lüdemann, Schleswig-Holstein.

Signatur im Bundesarchiv: Bild 183-R66978

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Krisenbesprechung: Die Ministerpräsidenten der britischen Zone fanden sich am 13. Oktober 1947 zu einer Arbeitstagung in Düsseldorf zusammen. Das Hauptthema ihrer Besprechung war die angespannte Ernährungslage und im besonderen der "Kartoffelkrieg" zwischen den Länderregierungen und dem Wirtschaftsrat in Frankfurt. Das Foto zeigt den Bremer Senatspräsidenten Wilhelm Kaisen, Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Hermann Lüdemann, Niedersachsens Ministerpräsident Hinrich Wilhelm Kopf, Karl Arnold sowie Hamburgs Bürgermeister Max Brauer.

Signatur im Bundesarchiv: Bild 183-2005-0919-522

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Konferenz der Ministerpräsidenten: Vom 8. bis zum 10. Juli 1948 tagten die westdeutschen Ministerpräsidenten in Koblenz. Das Foto wurde am ersten Tag der Konferenz aufgenommen. Karl Arnold ist der zweite von rechts an der hinteren Tischseite.

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Parlamentarischer Rat: Bei der Eröffnungsfeier des Parlamentarischen Rats am 1. September 1948 im Bonner Museum König hält Karl Arnold eine Ansprache. In der ersten Reihe sitzen unter anderem Theodor Heuss (vierter von rechts) und Carlo Schmid (achter von rechts).

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Treffen der Länderchefs: Am 11. Februar 1949 trafen sich im Hamburger Rathaus die Chefs der elf westdeutschen Länder auf einer Ministerpräsidentenkonferenz. Es ging um Fragen des deutschen Aufbaus, der Einheit Deutschlands und die Schicksale der deutschen Kriegsgefangenen. Das Bild zeigt Bürgermeister Max Brauer bei der Begrüßung der Ministerpräsidenten und ihrer Arbeitsstäbe. Von links: Südbadens Staatspräsident Leo Wohleb, Niedersachsens Ministerpräsident Hinrich Kopf, Karl Arnold, Bayerns Ministerpräsident Hans Ehard, Hessens Ministerpräsident Christian Stock und Schleswig-Holsteins Finanzminister Rudolf Katz, der Ministerpräsident Lüdemann vertrat.

Signatur im Bundesarchiv: Bild 183-H27937

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Glückwünsche an den Nachfolger: Karl Arnold (rechts) gratuliert am 23. Februar 1956 Fritz Steinhoff, der das Amt des Ministerpräsidenten übernimmt. Drei Tage zuvor war Arnold durch ein konstruktives Misstrauensvotum von SPD, FDP und Zentrum gestürzt worden. Für die Landtagswahl von 1958 trat er wieder als Spitzenkandidat der CDU an. Eine Woche vor der Wahl starb er jedoch an Herzversagen.

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An Arnolds Grab: Zum 50. Todestag von Karl Arnold legte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers am 29. Juni 2008 auf dem Südfriedhof in Düsseldorf einen Kranz an Arnolds Grab nieder.

Foto: dpa
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Sonderbriefmarke: Zum 100. Geburtstag veröffentlichte die Deutsche Post 2001 eine von der Künstlerin Ursula Maria Kahrl entworfene Briefmarke mit dem Konterfei von Karl Arnold.

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Gedenktafel für Arnold: Am ehemaligen Rathaus seines Geburtsorts Herrlishöfen wurde eine Gedenktafel für Karl Arnold angebracht.

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Karl-Arnold-Stiftung: Die CDU-nahe politische Bildungseinrichtung in Königswinter, Nordrhein-Westfalen, wurde nach dem Mitbegründer der CDU, Karl Arnold, benannt.

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Ahnengalerie: Ein Mitarbeiter der Landesregierung schaut sich zwei Gemälde, die Karl Arnold (rechts) und Rudolf Amelunxen zeigen, in der Ahnengalerie in der Staatskanzlei in Düsseldorf an.

Foto: dpa
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