Karten Sperrzone um rauchendes AKW
Evakuierungsplan: In einem Radius von 20 Kilometern (orangefarbener Kreis) rund um das beschädigte AKW Fukushima 1 hat Japans Regierung eine Sperrzone gelegt. Die Bewohner sind angehalten, sich in Sicherheit zu bringen. Zunächst hatte die Evakuierungszone nur zehn Kilometer betagen (roter Kreis um Fukushima 2).
Vier Kraftwerke befinden sich an Japans Ostküste und waren damit von dem Erdbeben und dem folgenden Tsunami am schwersten betroffen. Zu besonders gravierenden Schäden kam es in Fukushima.
Sollten tatsächlich größere Mengen radioaktiver Substanzen aus dem Reaktor Fukushima 1 austreten, könnten sich diese je nach Höhe der Wolke wie in diesem Szenario ausbreiten.
Zentrum des Bebens: Das Epizentrum lag 130 Kilometer östlich der Stadt Sendai und knapp 400 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Tokio.
Weite Teile Japans betroffen: So wurden die Erdstöße an verschiedenen Messpunkten des Landes registriert.
Ungleichmäßige Ausbreitung: Nach dem Beben am Freitagmorgen deutscher Zeit brauchten die Wellen bis zu 21 Stunden, um den Pazifik ganz zu überqueren.
Computermodell: Je nach den geologischen Verhältnissen fielen die Wellenhöhen in verschiedenen Bereichen des Pazifiks höchst unterschiedlich aus.
Luftaufnahme des Atommeilers Fukushima 1: Die Betreiberfirma Tokyo Electric Power hat an mehreren Reaktoren radioaktiv belasteten Dampf abgelassen. Dabei wurden radioaktive Stoffe, darunter Cäsium-137, freigesetzt.
Das Kühlungssystem im Reaktor: Der Reaktordruckbehälter wird mit Wasser gekühlt. Dazu sind Pumpen erforderlich, die mit Strom und im Pannenfall mit Dieselgeneratoren betrieben werden. Fallen auch diese aus, kommen Batterien zum Einsatz. Problematisch wird es, wenn auch ihnen der Strom ausgeht. Dann kommt es nach einigen Stunden zur Kernschmelze. Teile des geschmolzenen Reaktorkerns können auf den Boden des Druckbehälters stürzen - und diesen ebenfalls aufschmelzen.