Kaschmir 2005: Erdbeben - DER SPIEGEL
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Kaschmir 2005 Erdbeben

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Es ist das schwerste Erdbeben in Südasien seit Jahrzehnten: Am 8. Oktober 2005 erschüttert ein Erdstoß mit einer Stärke von 7,6 auf der Richterskala Kaschmir. Vor allem im Norden Pakistans, wie hier in Muzaffarabad, aber auch im indischen Teil Kaschmirs richtet die Naturkatastrophe schwere Schäden an.

Foto: MIAN KHURSHEED/ REUTERS
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In den 18 Stunden nach dem ersten Erdstoß wird die Region von mehr als 20 Nachbeben erschüttert, die Stärken bis zu 6,3 erreichen. Rund 80.000 Menschen sterben, unter ihnen auch dieser Schüler aus Muzaffarabad. Im Hintergrund ist eine eingestürzte Schule zu sehen.

Foto: AAMIR QURESHI/ AP
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In Muzaffarabad, der Hauptstadt des pakistanischen Teils von Kaschmir, sind ganze Straßenzüge eingestürzt. Die meisten betroffenen Dörfer liegen jedoch in schwer zugänglichen Gebieten, einige sind zwei Wochen und länger von der Außenwelt abgeschnitten. Tausende Menschen sterben, weil die Hilfe zu spät kommt.

Foto: XINHUA/ REUTERS
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Eine Schlammlawine versperrt die Hauptstraße zwischen Islamabad und Muzaffarabad. Die pakistanische Regierung bezeichnet das Erdbeben als das schlimmste in der Geschichte des Landes und bittet um schnelle Hilfe. Vor allem Hubschrauber werden benötigt, um entlegene Gebiete zu erreichen.

Foto: AAMIR QURESHI/ AP
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Das pakistanische Militär bringt am Tag nach dem Beben Verletzte mit einem Hubschrauber aus dem Katastrophengebiet. Retter haben die ganze Nacht hindurch in den Trümmern nach Überlebenden gesucht.

Foto: MIAN KHURSHEED/ REUTERS
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Insgesamt werden mehr als drei Millionen Menschen obdachlos, 250.000 Häuser werden zerstört. Dieser Junge und seine Familie aus dem indischen Teil von Kaschmir haben fast alles verloren.

Foto: A2800 epa Qadri/ dpa/dpaweb
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